Zeit für Veränderung…

… warum ein eigenes Atelier her musste.

Wie ihr auf facebook, snapchat und instagram vermutlich schon gesehen habt, habe ich vor Kurzem den Entschluss gefasst, dass es Zeit ist einen Schritt weiter zu gehen: Ein eigener Raum für meine Termine, ein eigenes kleines Reich. Endlich die Möglichkeit privates und berufliches zu trennen.

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Noch vor gar nicht allzu langer Zeit hätte ich jedem, der mich gefragt hätte ob ich irgendwann mal ein eigenes Studio oder so haben möchte, dDSC_2325en Vogel gezeigt – zumindest nicht in den nächsten paar Jahren, hätte ich gesagt. Warum meine Fixkosten in die Höhe treiben, wenn ich doch eh zu Hause die Möglichkeit habe Kundinnen zu empfangen?

Tja- So schnell ändern sich Vorstellungen und plötzlich habe ich mich Anfang des Jahres dabei ertappt darüber nachzudenken meine KundInnen nicht mehr in meinem „Home-Studio“ zu begrüßen und mich auf die Suche begeben. Es hat sich einfach nicht mehr stimmig angefühlt. Es werden immer mehr - was mich sehr freut, die Privatsphäre aber wurde immer weniger. So schön es bei mir zu Hause ist und so praktisch es ist, wenn man direkt am Wohnort arbeitet: stressfreies Wohnen - mit Kleidung, die ab und an herum liegen darf, weil sie nicht von selbst in den Schrank wandert, und Geschirr, das ab und an herum steht, weil man einfach zu müde ist, den Geschirrspüler auszuräumen, ist für mich nicht mehr möglich gewesen – auch zum Leidwesen meines Mannes :D

Das wird mir erst jetzt so richtig bewusst – ich habe jetzt wieder ein zu Hause, das nur mir und  meinem Mann gehört und das nicht immer perfekt aussehen muss… Denn dafür habe ich ja mein kleines Atelier – einen wunderbaren Ort, den ich mir gemeinsam mit meiner lieben Freundin und einer der tollsten Fotografinnen, die ich kenne, teile – Marie Bleyer. Gemeinsam werden wir hier tolle Projekte starten, aber auch einzeln arbeiten. Ich freue mich sehr auf diese spannende Zeit.

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Das Gute liegt oft so nah...

Nach vielen Stunden auf den diversesten Websites und der einen oder anderen unglücklichen Besichtigung, habe ich dann ein kleines Juwel entdeckt- das Gute liegt oft so nah, denn auf der Facebookpage von Designerin Patricia Vincent, die diesen wunderschönen Co-Working Space ins Leben gerufen hat, bin ich auf unseren Raum aufmerksam geworden. Ich kannte Patricia schon von Projekten, die wir vor einiger Zeit realisiert haben und wusste, dass sie einen tollen Geschmack und Stil hat - die Grundvoraussetzung für einen gemeinsamen Arbeitsplatz, der ästethisch einfach passen muss. Und Marie und ich hatten sowieso immer mal den Traum, dass wir iiiiirgendwann in vielen Jahren ein Studio, oder was auch immer, haben möchten. Ging jetzt schneller als gedacht, aber wir fangen ja eh klein an :)

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Wir drei bilden eine tolle Kombination – und obwohl wir unsere Räume nicht gemeinsam eingerichtet haben, wirkt es irgendwie wie aus einem Guss – so harmonisch, so schön- oder, was meint ihr? Ich bin jedenfalls verliebt :)

DSC_2611DSC_2616DSC_2643DSC_2222 Ein Raum ist übrigens noch frei – wir freuen uns über Zuwachs – es ist so schön und nett bei uns :)

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Nach meinen Terminen genieße ich oft noch ein paar Momente, setze mich auf unser Sofa, kuschle mich in die vielen Kissen und betrachte – ein all i need trinkend und ein Grissini knabbernd - unser kleines Reich, das wir geschaffen haben. Und dann packe ich meine Sachen, schließe die Türe ab und gehe glückselig nach Hause. Nach Hause - ein Ort, der wieder mir gehört.

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Die Fotos stammen übrigens von Hannah Neuhuber - danke :) :-*

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Ich freue mich schon darauf, die eine oder andere Leserin unter euch auf meinem Schminkstuhl in unserem Atelier begrüßen zu dürfen :)

Alles Liebe,

Carina

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Hair Masterclass...

... bei Julia Fratichelli

Vielleicht habt ihr auf Instagram und Facebook gesehen, dass ich vergangenes Wochenende ein kleines Stückchen gereist bin um einen lang ersehnten Kurs zu besuchen. Um genau zu sein ging es zu Julia Fratichelli in das kleine Städtchen- sie nennt es Dorf :D - Gießen nach Deutschland.

Ich bin übrigens bis Frankfurt geflogen und dann mit Flixbus etwa 1,5 h bis Gießen. Übernachtet habe ich im Hotel Heyligenstaedt.

Warum ausgerechnet Julia?

Julia Fratichelli, Foto: Hannah Lebertshausen

Ich habe Julia bereits vor einiger Zeit über eine Wedding Shoot-Veröffentlichung auf Hochzeitswahn entdeckt und war sofort hin und weg von ihren Haarstylings. Seitdem stalke ich sie wie ein kleiner Groupie - naja ok, ganz so schlimm ist es auch wieder nicht :) Wenn man Frisuren von Julia sieht, weiß man: Das ist Julia - sie kreiert wunderbare, perfekte, stimmige und trotzdem lockere Haarstylings. Schon beim Betrachten ihrer Fotos merkt man, dass sie genau weiß, was sie tut. Als ihre Kurse, auf die ich schon so lange gewartet habe, endlich online waren, habe ich sofort gebucht und konnte es kaum erwarten. Julia ist eine bewundernswerte Frau - abgesehen davon, dass sie um 10 Jahre jünger aussieht, schafft sie es zu einem Hauptteil von Brautstylings zu leben. Und das obwohl sie in keiner Großstadt lebt - das muss man erst einmal schaffen. Sie hat unglaublich viel Energie, ist witzig, ehrlich und absolut authentisch - sowas mag ich. Und sie ist einfach eine absolute Businessfrau, ohne dabei hart oder unnahbar zu wirken - sehr inspirierend.

Was bekommt man zu welchem Preis?

Also ganz ehrlich - ich habe bisher einige Kurse besucht, aber bisher hatte ich bei keinem Kurs vorab so viele Vorinformationen erhalten. Man hatte durch einen Zeitplan, eine Materialliste und einen Vertrag einen wirklich tollen Eindruck davon was einen erwarten wird und das hinterlässt ein gutes Gefühl finde ich. Ich habe mich für einen dreitägigen Master Course entschieden. Hier auf einen Blick mehr Infos:

Kosten: 899 € Dauer: ca. 9 - 17/18 Uhr (jeweils etwa 1 h Mittagspause) Inkludiert: Mittagessen, Getränke, Organisation der Modelle, ausführliches, wunderbar gestaltetes Skript, Material wie Extensions, Haardonuts,... Inhalte: Locken, Dutts & Chignons, Kordeln und Flechten

Wir waren insgesamt 4 Teilnehmerinnen, was echt eine super Gruppengröße ist. Die anderen Mädels waren alle aus Deutschland, wir waren eine sehr vielfältige Gruppe - jeder auf seine Art einzigartig und mit einer anderen Zielgruppe, das fand ich sehr spannend :) - ihr könnt euch ja mal auf deren Websites umsehen: Kathrins Schönheitsstübchen, Ina Rudi Make-Up Artist, Eva-Maria Fressle

Der Kurs fand in ihrem Studio YOUnique Bride statt - und ja, was soll ich sagen - ich war baff. Als ich herein kam merkte ich sofort, dass ich mich hier wohl fühle. Als Kursteilnehmerin, aber auch als Kundin - es ist ganz nach meinem Geschmack eingerichtet - liebevoll und detailreich ohne dabei kitschig zu wirken. Schaut doch mal:

 

YOUnique Bride Studio

Julia bietet ihren Kundinnen hier wirklich einen Rundumservice - so können sie sich nicht nur wunderbar stylen lassen, sondern auch gleich passenden Kopfschmuck bzw Schmuck bei ihr erstehen. Und gerade Kopfschmuck macht aus einer tollen Frisur meist eine noch tollere und peppt sie auf - wie praktisch also, dass sie gleich einige verschiedene zur Modelle zur Hand hat, sollte die Kundin noch nichts mit dabei haben beim Probetermin.

Wie war der Kurs aufgebaut?

Jeder Tag hatte einen Themenschwerpunkt. Julia hat immer erst 1-3 Frisuren vorgezeigt - entweder an einem Übungskopf oder an ihrer wunderbaren Assistentin Anette, die soooo viele Haare hat, dass man damit mehrere Menschen mit Perücken versorgen könnte :D Nach ihren Demonstrationen hieß es dann für uns: Ran an die Köpfe. Wir haben sowohl an Übungsköpfen, als auch an echten Modellen gearbeitet und das ist meiner Meinung nach ein riiiiiesen Vorteil und nicht selbstverständlich. Echtes Haar und echte Menschen sind aber nun mal nicht mit diesen gruseligen Köpfen, die immer irgendwie tolles, festes Haar haben, vergleichbar.

Mehr Infos zu den Inhalten und Fotos bekommt ihr hier im nächsten Blogpost zu sehen - sonst wird das hier zu lange

Alles Liebe

Carina

Onlineshop für Beauty-Produkte...

... kleiner Geheimtipp für SchnäppchenjägerInnen

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Vor Kurzem habe ich eine nette Nachricht von Iparfumerie.at erhalten - sie haben mich auf ihren Onlineshop aufmerksam gemacht und mir eine Kooperation angeboten. Inwiefern, fragt ihr euch? Naja, diejenigen, die selbst einen Blog betreiben, wissen, dass man des Öfteren mal (naja bei mir ist es eigentlich nicht so oft der Fall :D) Angebote bekommt um einen Blogbeitrag über ein Produkt, eine Website oder was auch immer zu schalten - dafür bekommt man dann Produkte, Geld, oder beides.  Anfangs war ich etwas skeptisch - bei solchen Angeboten muss man sich, finde ich, genau überlegen, ob man sie annimmt oder nicht. Nach kurzem Durchklicken war ich aber recht angetan - meiner Meinung nach eine tolle und hochwertige Auswahl. Vor allem auch für VisagIstinnen ein kleiner Geheimtipp - warum?

Die Vielfalt

Ich zeige euch ein Beispiel einer Marke bzw eines Produkts, das mich fast seit Beginn meiner Arbeit begleitet - Embryolisse, im Speziellen die Lait Creme Concentre  - ich bin über irgendein Make-up-Artist Forum auf diese Marke, bzw. im Speziellen auf das Produkt gestoßen. Dieses kleine weiße, unscheinbare französische Apotheken-Produkt ist ein Geheimtipp bei Models und Make-up Artists. Bei solchen gehypten Produkten bin ich ja oft recht skeptisch, aber die Skepsis habe ich recht schnell abgelegt als ich die Creme auf unterschiedlichen Hauttypen benutzt habe. Sie riecht toll und natürlich (ein bisschen wie ein frisches Baby :)), plustert die Haut auf und spendet unglaublich viel Feuchtigkeit. Irgendwie ist sie Primer und Pflege zugleich. Die Marke bekommt man bei uns nur online und da auch nicht ganz so einfach. Generell führt der Shop einige, bei Make-up Artists beliebe Marken - vor allem was Pflege angeht - die nicht ganz so leicht zu bekommen sind. Das gilt auch für das beliebte Mizellenwasser von Bioderma

Der Preis

Embryolisse hat für die Qualität an sich generell ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Ich habe oft die Dienstreisen meines Mannes, der dann mit einem Koffer voller Produkte zurück gekommen ist, genutzt. Leider muss er nicht mehr nach Frankreich reisen (Moment mal - jetzt wo ich das schreibe kommt mir, dass er das vielleicht absichtlich so eingefädelt hat um nicht mehr mein Transporter sein zu müssen :D). Dort ist die Marke nämlich noch um einiges günstiger. In Frankreich kostet die Creme 7,35 EUR, bei Iparfumerie kostet sie 8,90 EUR, bei anderen Beauty-Versandshops habe ich sie meist um 12,90 EUR gesehenDie Versandkosten sind mit 3,45 EUR auch im Rahmen und günstiger als bei vielen anderen Anbietern.

Ich glaube ich habe einen neuen Lieblingsshop um meine geliebte Creme, Wimpern und andere Produkte, die ich brauche und hier bei uns nicht ganz so einfach in einem Geschäft bekomme, zu bestellen.

Ich hoffe, ich habe euch jetzt nicht angestiftet Geld auszugeben :)

Alles Liebe

Carina

 

Make-up Kurs

..... in London - "Perfecting Skin"

Wie ihr vielleicht auf facebook und instagram gesehen habt, war ich vergangene Woche in London und habe dort an der Illamasqua School of Make-up 2 Kurse belegt, "Perfecting Skin" und "Perfecting Eyes" - insgesamt 3 Tage. Wie ihr in meinem Jänner-Post lesen konntet, wollte ich schon lange einmal sehen wie in anderen Ländern gelehrt wird und wusste, dass ich meine Entscheidung nicht bereuen werde :) Wenn man viel alleine arbeitet, verliert man ein wenig den Bezug zur Realität - man weiß nicht so ganz wo man steht, hat keine Vergleichsmöglichkeiten, keine Möglichkeit von anderen dazu zu lernen, irgendwann besteht dann die Gefahr, dass man stecken bleibt und  Techniken und Stile anwendet, die in den 80er-Jahren schon verstaubt waren. Beide Kurse haben mir die Möglichkeit geboten mich auszutauschen, von anderen zu lernen, selbst aber auch zu erkennen, dass ich schon vieles weiß - auch das tut gut, vor allem, jemandem wie mir, die Selbstkritik in Persona verkörpert :)

Ich möchte euch in den nächsten Posts einen kurzen Einblick in meine Erfahrungen in London geben, heute beginne ich mit dem ersten Kurs "Perfecting Skin".

Inhalte & Kosten

Dauer: 6 Stunden Thema: Hauttypen, Hautuntertöne, Color Correcting, Highlighting, Contouring Kosten: 250 Pfund, umgerechnet rd. 340 € (- 10 %, da ich zwei Kurse gebucht habe) TrainerIn: Nilli Zielgruppe: bunt gemischt - Anfängerin, Fortgeschrittene, Interessierte

die Produkte...

Wow - ich muss sagen, dass ich von Illamasqua-Produkten sehr angetan bin. Die Marke wurde vor 6 Jahren in England gegründet und ist noch nicht ganz sooo verbreitet. Ich kannte die Produkte bisher nur von Blogs und Youtube, wollte mir aber länger schon das eine oder andere Stück ansehen. Recht risky, dass ich mich gerade für diese Schule entschied - die Produkte hätten ja schließlich absoluter Mist sein können :) Ich finde es großartig, dass die Produktrange sehr überschaubar ist und man nicht reizüberflutet wird - ich bin da leider sehr empfindlich, wenn es zu viel Auswahl gibt, kaufe ich gleich schon gar nichts, weil ich mich nicht entscheiden kann und grantig werde :)

Besonders gefallen haben mir in dem Kurs folgende Produkte:

- Skin Base Foundation: je nach Primer für alle Hauttypen geeignet, sehr gut deckend, trotzdem nicht maskenhaft - Cream Pigment: in der Farbe Hollow, grandios zum Konturieren - Gleam: in der Farbe Aurora - waaah wunderschönster, cremiger Highlighter - Highlighter Brush: wunderbarer Allrounder-Pinsel, Kunstfaser, superweich, toll zum buffen - die Skin Base Foundation lässt sich supertoll auftragen! - Hydra Veil: wwaaah das ist ein Wahnsinnsding - Zwischending zwischen Primer & Hautpflege, tolles Hautgefühl!

... die Inhalte & Bewertung

Meine bisherigen Kurse waren alle eher rudimentär aufgebaut, ich hatte mir daher vieles selbst angeeignet und erlesen. Als ich die erste halbe Stunde in dem Kurs saß dachte ich mir: "Warum mache ich das erst jetzt? Warum habe ich nicht gleich so gestartet??" - soll heißen: dort lernt man etwas, die gehen die Sache gut und von grundauf an. Ich mache das ja nicht erst seit gestern, aber ich konnte trotzdem noch einiges lernen - hätte ich die Ausbildung vor drei Jahren gemacht, hätte ich mir so einige Zeit an Recherche erspart. Es wurde von Grund auf gearbeitet: Aufbau der Haut, Farbtheorie für Color Correcting, Hautuntertöne, Gesichtsformen,..

Das in der Theorie erlernte wurde gleich geübt, indem alle Kursteilnehmerinnen genauestens begutachtet wurden nach Gesichtsform, Hautunterton usw - man kam sich dann ein bisschen wie ein besonderes gearteter Schimpanse im Käfig vor :)

Bevor das Gesicht konturiert und gehighlighted wurde, musste man sein Model erst einmal genauestens begutachten und erklären was und warum man gewisse Partien gerade in diesem Gesicht hervor- bzw zurücksetzen möchte - nirgendwo wurde mir das bisher so genau erklärt. Am Heimweg habe ich in der U-Bahn alle angeklotzt und mir überlegt wie ich welches Gesicht modellieren würde :)

Schade fand ich, dass wir aneinander arbeiteten - so konnte man natürlich weniger schminken, als wenn jeder sein eigenes Modell gehabt hätte. Ein weiterer Kritikpunkt ist der, dass das Niveau sehr unterschiedlich ist, von der Anfängerin, bis zum Profi, bis zur Tänzerin, die sich selbst schminken möchte

Das wars - kurz und knackig :) Hier ein paar Fotos - viel sieht man da nicht, da ja nur Foundation, Concealer, Highlighting & Contouring gemacht wurde - ich habe auch kaum Fotos gemacht :)

Die Theorie wurde super toll aufbereitet und präsentiert...

Illamasqua School of Makeup (4 von 96)

... Skript gab es auch :)

Illamasqua School of Makeup (2 von 96)

Mein Model - leider habe ich vergessen ein vorher-Foto zu machen. Sie hatte recht unebene und unreine Haut. Die Skinbase-Foundation hat sehr gut abgedeckt. Konturiert wurde bei ihr nicht viel, da sie bereits ein sehr markantes Gesicht hat - nur die Stirn ein wenig, mit der Farbe Hollow. Highlights wurden wurden auf die Wangenknochen gesetzt und in die Gesichtsmitte. Einerseits mit der Foundation, zusammen gemischt mit einer weißen Mixing Base, auf die Wangenknochen zusätzlich der schimmernde Highlighter Aurora.

Illamasqua School of Makeup (15 von 96) Illamasqua School of Makeup (7 von 96)  Schöne Woche euch ;)

Carina

 

 

MAC Masterclass in Wien

...mit Senior Artist Paulo Almeida

Einige von euch haben auf Facebook und Instagram vielleicht gesehen, dass ich vergangenen Dienstag die Möglichkeit hatte an einer 2-stündigen MAC Masterclass teilzunehmen. Nachdem der Wunsch von einigen da war, einen Blogbeitrag darüber lesen zu können, folge ich dem gerne - ich muss aber gleich dazu sagen, dass ich nur mit meinem Handy, das kaum noch Akku hatte, bestückt war und daher kaum Fotos habe - die, die ich habe, sind mies :) Aber ihr wolltet es so...

Die MAC Masterclass war für Pro-Members zugänglich - ich war sehr froh, dass ich einen Platz ergattern konnte, denn ich finde, dass es leider viel zu wenige Möglichkeiten für wirklich feine, zeitgemäße Fortbildungen und Kurse hier bei uns gibt - schade.

Ein kleines Goodiebag gabs auch, seht mal...

give away mac masterclass

Man bekam ein Lidschattentrio, ein Notizbuch, das kleine Facecharts enthält und den 50 € Gutschein (um einen Platz zu bekommen musste man im Vorhinein 50 € überweisen - die Masterclass war so gesehen also gratis..)

Und was passierte dort?

Insgesamt hat Paulo Almeida, ein ganz Sympathischer übrigens ;), 4 Laufsteglooks der Herbst Fashion Week 2014 gezeigt - zwei hat er ganz vor geschminkt, zwei Models waren bereits geschminkt und er hat erklärt was er gemacht hat. Er lässt übrigens alles ganz leicht und einfach wirken - wenn er den Pinsel schwingt wirkt alles sofort weich und verblendet - bewundernswert :) Ich werde euch die vier Looks inkl Produktangaben hier ganz einfach kurz beschreiben.

Welche Trends erwarten uns im Herbst?

Also mal ganz allgemein: Was auf den Fashion-Weeks für Herbst/Winter 2014 in jedem Fall neu war, war das leitende Prinzip, dass es einen Look gab, der einen dehnbaren Rahmen bildete, das heißt, dass die Looks individuell an das Model angepasst wurden. Nicht jeder bekam 1 zu 1 die gleichen Produkte aufgetragen, denn schließlich ist nicht jeder Mensch gleich..

In Sachen Teint geht es nach wie vor in Richtung Natürlichkeit, was mir sooo recht ist - ich mag abmattierte, puppenhafte, zugespachtelte Gesichter nicht ganz so gerne :) Den Kern bildet also eine dünne, natürlich wirkende Foundation, die dem Gesicht einen schönen "Glow" verleiht, aber keine "full coverage" hat.. Außerdem wird vermehrt auf Cremeprodukte (zb bei Rouge) gesetzt, da diese der Struktur der Haut natürlich wesentlich näher kommen als Puderprodukte.  Für 3 der 4 Looks hat Paulo die Face & Body von MAC benutzt - ich benutze diese Foundation auch für den Großteil meiner Arbeiten.

Farben sind typisch herbstlich: Senfgelb & Ocker (auch auf den Augen!), dunkle Rottöne, Bronze, grau,...

Genug geschwafelt - hier

die Looks

Look 1

Den ersten Look schminke Paulo ganz vor. Ein Look, der so richtig glitzert - ich stehe ja an und für sich nicht so wirklich auf Glitzer, vor allem aber deshalb, weil es bei vielen Artists oft zu viel wird - ich sehe die Kunst darin, auffällige Elemente in ein Makeup einzubauen ohne, dass es geschmacklos & too much wirkt. Paulo hat das, dadurch, dass er das Augenmakeup gut ausbalanciert hat und den Look sonst dezent gehalten hat, perfekt gemeistert, finde ich. Vor allem der Teint hat es mir angetan, weil er die Gesichtsstruktur des Models so wunderschön für Highlights genutzt hat, die mit dem glitzernden bronzefarbenen Element wunderbar harmonieren. Leider zeigt das Foto leider gar nicht wie der Look ausgesehen hat... :-/

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benutzte Produkte: - Face & Body in C6 (vorher etwas mit den Händen aufgewärmt und tupfend auftragen - das gibt etwas mehr Deckkraft) - Studio Moisture Cream Concealer an Stellen, die mehr Deckkraft brauchten (gemischt mit F&B) - Pressed prep&prime Finishing Powder an Highlightpunkten - Fluidline in Copper (?) im inneren Augenwinkel (oben und unten), sowie unter der Augenbraue um Balance zu halten, darüber jeweils - Reflect Bronze Pigment - für Highlights an Wangenknochen & Nase: Lustre Drops in Pink Rebel (WOW!!) und Mixing Medium Shine (leider ein Pro Product) - Highlights am Kinn und Nasolabialfalte nur mit den Lustre Drops - Studio Sculpt Mascara - scheinbar neu, hat einen Kamm statt einer Bürste

Look 2

Das Model kam bereits fertig herein, einige Features wurden noch hinzugefügt. Der sinngemäße Leitzsatz dieses Looks "Don't cover, but highlight natural, beautiful Features" gefiel mir, wie ihr euch vorstellen könnt. Für das Model verwendete er keinerlei Foundation, sondern arbeitete nur an Stellen, die es "brauchten" mit Concealer (habe leider vergessen mit welchem). Die natürliche Schattierung der Augenlider wurde etwas intensiviert, die Bäckchen und Lippen sollten so wirken als käme man gerade von einem Herbstspaziergang. Die Wimpern wurden, glaube ich, gar nicht getuscht. Ein schöner Look - in natura wesentlich schöner als auf dem Foto :-/ !

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benutzte Produkte: - Studio Moisture Cream Concealer - Augen: Paintpot groundwork und tailored Grey - Lippen (mit einem Blendingpinsel aufgetragen, sehr spannend!) "Crushed Cranberry" aus der Fall Lip Palette - die Lippenfarbe wurde auch in die Apfelbäckchen eingearbeitet

Look 3

Der Look mit dem ich am Wenigsten anfangen konnte, vermutlich weil er mir einfach zu wenig weich und stimmig wirkte. Inspiriert ist der Look von den Resten eines Smokey Eyes - Das Makeup nach einem One-Night-Stand quasi.. Die Wangenknochen wurden recht stark schattiert, die Lippen wirkten mir leider etwas zu oldfashioned. Kennt ihr diese Oma-Lippenstifte mit dieser metallisch glänzenden Beschaffenheit? Brrr..

smugde liner mac masterclass

benutzte Produkte: - Prep&Prime Skin Smoother (Trend: Primer, die schon einen leichten concealenden Effekt haben) - Face & Body Foundation - Studio Finish Concealer - Kajal (weiß leider nicht mehr welcher Liner es war) am äußeren und inneren Augenwinkel, mit Wattestäbchen verblendet, Fixierung mit "Carbon" Lidschatten - Waterproof Eyebrow Gel in "Empathetically Blond" - Studio Sculpt Mascara - Kontur mit Mischung aus der Contour Palette (Pro), alternativ: "Harmony" - über Kontur für mehr Wärme: Mineral Skin Finish "Give me Sun" - Lippen: "Flash Pot" (?? leider nicht ganz verstanden) und darüber Cream Color Base in "breaking round"

Look 4

Paulo nannte diesen Look "off Color" - er sollte an ein altes Foto erinnern, ihr kennt bestimmt das eine oder andere Sepiafarbene Foto, genau so sollte der Look wirken. Und er hatte tatsächlich etwas sehr spezielles, altes - vor allem passte auch das Model perfekt, finde ich. Die Haut wirkte samtiger, weniger glowig, als bei dem Rest der Models - dies war auch der einzige Look für den Paulo eine andere Foundation, die Studio Sclupt nämlich, benutzte. Die Augen wurden in einem senfigen Gelb/Ocker gehalten, die Lippen "umgekehrt" geschminkt - also innen dunkler, nach außen heller auslaufend - ein bisschen "bitten" also.

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benutzte Produkte: - Studio Sculpt Foundation - Lippen: innen Lip Pencil "Nightmoth" und schwarzer Kajal, verblendet mit "Vanimous Violet" (?) Lippenstift - Augen: Cream Color base in "All Nature"  und Kajal "Coffee" mit Wattestäbchen verblendet

Ich hoffe ihr könnt euch nun ein bisschen vorstellen wie das ablief und wurdet trotz der grottenschlechten Fotos ein wenig inspiriert - vielleicht finde ich ja irgendwo, irgendwann noch einen anderen Blogbeitrag mit besseren Fotos, dann werde ich ihn hier verlinken bzw wurden eigentlich auch vor Ort Fotos gemacht - vielleicht bekommt man die auch noch irgendwie, ich werde mich schlau machen :)

Habt einen schönen Feiertag!

Carina

 

 

 

Die Gewerbeanmeldung...

... für Visagistik in Österreich

Nachdem ich in letzter Zeit oft Nachrichten mit Fragen zur Gewerbeanmeldung bekommen habe, dachte ich mir, dass ich einfach mal aus dem Nähkästchen plaudere... erm schreibe. Ich versuche nicht zu sehr zu schwafeln bzw ins Detail zu gehen ;) Bitte lyncht mich nicht, wenn die Infos nicht vollständig sind - ich bin keine Expertin.

Welche Art von Gewerbe ist die Visagistik?

Aaaalso - möchte man sich als VisagistIn/Make-up ArtistIn in Österreich selbstständig machen, so kann man nicht einfach zum Magistrat gehen und eine Firma gründen, denn es handelt sich um ein REGLEMENTIERTES Gewerbe. Die Visagistik ist ein Teilgewerbe der Kosmetik - Teilgewerbe deshalb, weil man als VisagistIn eben nur einen klitzekleinen Teil der Kosmetik ausübt, nämlich die DEKORATIVE Kosmetik. Um sich selbstständig machen zu dürfen, braucht man also nicht die gleichen Nachweise wie KosmetikerInnen (die ja eine Lehre von 3-3,5 Jahren durchlaufen).426195_352146841538943_420087587_n

Was braucht man also um sich als VisagistIn selbstständig machen zu dürfen?

Um ein Gewerbe anzumelden verlangt die MA 63 (Magistratsabteilung 63) eine individuelle Befähigung - ein "unabhängiges" Gutachten/einen Bescheid, worin belegt wird, dass man laut GutachterIn das Zeug dazu hat auf Menschen mit dem Pinsel los gelassen zu werden. Und falls ihr jetzt denkt, dass ihr das ohnehin in der Tasche habt, weil ihr eine Ausbildung zur diplomierten Visagistin/Make-up Artist in der Tasche habt, irrt ihr euch leider. Der schnellste und am Wenigsten Nervenaufreibene Weg ist der über eine Arbeitsprobe. Die Arbeitsprobe beinhaltet eine praktische Prüfung & Vorzeigen einer Fotomappe, die man bei der Landesinnung der Fußpfleger, Kosmetiker und Masseure ablegt. Die Prüfung kostet derzeit 350 €. Möchte man sich das ersparen, kann man auch versuchen die MA63 von seinem Können und seinen Fähigkeiten mithilfe einer schriftlichen Erklärung, Portfolio,... etc. zu überzeugen - obs funktioniert oder nicht kommt wohl immer auf den/die SachbearbeiterIn an.

Bei reglementierten Gewerben muss man außerdem betriebswirtschaftliche Kenntnisse vorweisen - entweder man hat das Glück und hat eine Ausbildung, die in diese Richtung geht (zb HAK, HBLA,...) oder man muss einen "Unternehmerführerschein" machen - dazu kann ich euch leider nicht sonderlich viel sagen, da ich mir das dank meiner Rechnungswesenmatura erspart habe.

Wie genau läuft das Prozedere bei der Gewerbeanmeldung ab?

1. Unterlagen (Zeugnisse, Dokumente,...) zur MA 63 bringen/mailen/faxen,...b7a6c07b52fd25c0565dad8ea024b5e5 2. MA 63 schickt euch die Info, dass ihr ein Gutachten braucht und führt zwei Optionen an: Gutachten selbst durch Sachverständigen besorgen (wie man so jemanden, der Gutachten für den Bereich der Visagistik schreiben darf, findet, weiß ich nicht - die MA63 übrigens auch nicht) oder eben die Arbeitsprobe bei der Innung 3. Info an die MA 63 wofür man sich entscheidet 4. man erhält eine Liste mit PrüferInnen der Innung - sucht sich jemanden aus und vereinbart einen Termin für die Arbeitsprobe

Und wenn ich die Befähigung nun endlich habe?

Wenn du dann den Zettel in den Händen hältst, der hochoffiziell schwarz auf weiß bestätigt, dass du befähigt bist, den Pinsel zu schwingen, kannst du zum Gründerservice der WKO oder in dein Bezirksamt gehen und das Gewerbe anmelden.

Was gibt es sonst noch Wissenswertes?

Hattest du bisher kein Gewerbe angemeldet, fällst du in das Neugründungsförderungsgesetz (NeuföG) - eine tolle Sache, die einem viel Geld/viele Gebühren bei der Gewerbeanmeldung erspart. Diese Förderungen bekommt man allerdings nur, wenn man an einem kostenlosen Gründerworkshop teilgenommen hat - einfach beim Gründerservice der WKO nach Terminen fragen und anmelden, das könnt ihr auch jetzt schon machen - bevor ihr das erste Mal eure Unterlagen zur MA 63 schickt (also vor Schritt 1 beim Punkt Prozedere weiter oben). Als NeugründerIn und noch dazu JungunternehmerIn bekommt man übrigens viele tolle Förderungen - von Unternehmensberatung bis hin zu Krediten mit angenehmen Zinssätzen - am besten informieren.

So das wars mal so ganz grob - etwas trocken das Thema, aber hoffentlich für manche unter euch hilfreich. Ich weiß, das ist ein riesengroßes Thema und oft scheint alles ein bisschen Ausweglos und verwirrend - wendet euch doch an das Gründerservice der WKO, die Leute dort sind wirklich supernett und hilfsbereit und ja... so verwirrend ist der Papier -und Ämterdschungel dann gar nicht mehr.

Viel Spaß und Erfolg beim Gründen! ;)

Carina

Wie man zu Fotos kommt...

[pinit]

...oder auch: über den Aufbau eines Portfolios

Ja, da hat man nun die Make-up Artist Ausbildung gemacht und wie gehts dann weiter bzw. gehts dann überhaupt weiter oder versauert das - hoffentlich - neu gewonnene Können? Leider bekomme ich immer wieder mit, dass viele einiges an Geld in die Ausbildung gebuttert haben und dann nicht mehr weiter gemacht haben. Ich habe mich dann oft gefragt: "Hä? Warum tut man das - tausende Euros auszugeben um dann dafür gerüstet zu sein, seine Freundinnen fürs Ausgehen hübsch zu machen oder wie?" Wenn man bei diesen Menschen dann aber nachbohrte, kam ganz schnell raus, dass es entweder nicht das Richtige für sie war, viel öfter aber, dass sie sich nicht gut genug fanden oder nicht wussten wie und wo anfangen.

Also gut genug fand ich mich auch nicht und wie genau ich anfangen sollte wusste ich auch nicht - ich habe leider mit 0 professionellen Fotos gestartet und konnte während meiner Ausbildung leider nie die Erfahrung eines professionellen Fotoshootings sammeln, schade eigentlich, dass so etwas nicht in allen Ausbildungen gang und gebe ist. Na wie auch immer - ich erzähle euch einfach mal wie ich es angegangen bin - vergesst nicht: das ist mein Weg, der nicht für alle passen muss und ich behaupte auch nicht, dass es der perfekte Weg ist, denn ich stehe selbst auch noch am Anfang ;)

Rückblickend gesehen wären die folgenden meine Leitsätze für den Anfang gewesen:

1. Besitze ein paar, zumindestens herzeigbare, Arbeiten...

Ok kann ja sein, dass ich zu anspruchsvoll bin, aber ich wollte keinesfalls mit Fotos "für mich werben", die mit dem Handy während der Ausbildung, im Hintergrund 7 andere Schminkende, tausende von Lippenstiften, Lidschatten und Werbeplakate für die Schminkschule, aufgenommen wurden. Vielleicht bin ich kleinlich, mag sein, aber so wollte ich einfach nicht starten. Ich habe daher meine liebe Freundin Conny, die eigentlich nicht so gerne Menschen, sondern eher Stilleben und Architektur fotografiert, und einige meiner lieben Freundinnen gebeten für einen Tag, Fotografin (Conny) bzw Model (der Rest halt) zu sein. In einem Homemadestudio mit Baustrahlern bei glühender Hitze (es war Hochsommer) entstanden zwar keine Superduperprofibilder, aber es war MEIN persönlicher Start, den ich nicht missen möchte - es war ein unglaublich schöner Tag und ich hatte meine ersten Fotos mit RUHIGEM Hintergrund.

bridal makeup_Photo by Cornelia Valthe

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hier die illustre Runde - es war wirklich ein schöner Start in meine Schminkerei ♥

Portfolioaufbau

2. Finde eine Verbündete...

Das Glück hat wahrscheinlich nicht jeder, aber ich habe MEINE Verbündete gefunden - Marie Bleyer. Sie stellt sich immer ganz beschämt als Hobbyfotografin vor, nur weil sie - noch - nbeing crazyicht die schwer offizielle Befähigung zur Fotografin hat (mühsame Angelegenheit in Österreich), trotzdem ist sie für mich viel mehr als das. Naja wie auch immer, kurz mehr dazu warum es für mich so unglaublich wichtig war/ist "meine" Verbündete zu haben und wie ich sie gefunden habe. Ich beginne mit Zweiterem: Ich lernte Marie während des Studiums kennen - naja eigentlich haben wir die eine oder andere Vorlesung miteinander gehabt und waren dann befreundet... über facebook :D Ja, also jaaaahrelang eigentlich keinen Kontakt gehabt, mitbekommen, dass dieses kleine lebensfrohe, lockige Wesen fotografiert und die Chance genutzt. Wie? Einfach angeschrieben ob sie nicht ab und an eine Visagistin braucht - gratis. Anfangs war sie skeptisch - ich hatte zu dem Zeitpunkt noch keine Arbeiten, die ich zeigen konnte, aber sie sagte "ja, ich will" - später mal meinte sie, dass sie einfach im Gefühl hatte, dass das mit mir passen würde.

Die Tatsache, dass ich Marie gefunden habe hat mir ermöglicht mich auszuprobieren und viel dazuzulernen. Sie gab mir die Zeit, die ich brauchte und stresste mich nicht - auch wenn ihr während des Schminkens immer ganz langweilig ist und sie herumirrt wie ein verrücktes Wiesel, das nach Nahrung sucht. Ich weiß nicht wie es bei anderen ist, aber ich war am Anfang einfach unsicher, hatte keine Erfahrung, brauchte Zeit und war vor allem im Wimpernkleben eine absolute Niete. Marie hat mir Sicherheit gegeben und war für mich die optimale Vorbereitung für Shootings mit anderen FotografInnen.

Und auch jetzt schätze ich die Zusammenarbeit mit Marie noch ganz besonders - wir haben eine unglaublich gute Basis, entwickeln gemeinsam Ideen/Konzepte und ergänzen einander perfekt, finde ich. So und jetzt Schluss mit meiner Liebeserklärung ♥

by Markus Schneeberger

3. Finde einen Weg dich zu präsentieren...

Welchen Weg auch immer man wählt - aber ich denke, dass es unumgänglich ist, dass man eine Plattform findet, die die eigenen Arbeiten zeigt. Für mich war klar, dass ich, obwohl ich noch wenige Fotos besaß, mit einer facebook - Seite starten wollte um Menschen, "um die ich warb", für mich möglichst unkompliziert und kostenfrei, meine Arbeiten zu zeigen ohne dabei zu viel von meinem Privatleben preiszugeben (denn das ist so furchtbar dunkel... hrarharhar... oder so..). Nein, ohne Scherz - ich wollte einfach nicht, dass meine Arbeiten neben meinen Partyfotos zu sehen waren. Unbenannt

4. Zeig, dass es dich gibt...

Eigentlich ähnlich wie Punkt 3, aber doch noch etwas aktiver - ok, da hat man jetzt eine facebook-Seite und die hat auch uuuunglaublich viele Likes - blöd nur, dass da steht, dass von 100 Likes 99 der Likenden deine Freunde sind. Natürlich bringt auch das was, aber um auch in andere Netzwerke zu finden, macht es Sinn für sich zu werben.. in diversen Foren, facebook-Gruppen usw. Hier ein paar Links:by Marie Bleyer

- fotografie.at - im Forum gibt es hier eine eigene Rubrik für VisagistInnen. Einfach mal rein schreiben wer man ist, was man tut, was man möchte. - Modelkartei - Fotografen, VisagistInnen und Models sind hier vertreten - ich  muss gestehen ich nutze es nicht so wirklich - ähnlich ist - Stylished

Und hier ein paar Facebookgruppen, die wirklich sehr sehr hilfreich sind, wenn es darum geht FotografInnen und Models zu finden:

- Fotoshootingbörse Österreich - Modelkartei Österreich - Photoshootings - Fotoshootings - anmutige Models, kreative FotografInnen,... - Fotografie und Models Österreich - Models & Fotografen & Visagisten

Auch die Filmakademie sucht für Studentenfilme immer wieder Make-up Artists - eine tolle Erfahrung und eine gute Möglichkeit um sich an eigene Vorlieben heranzutasten - ob man sich also eher zu Film oder Shootings hingezogen fühlt oder einfach ALLES will. Gleiches gilt auch beispielsweise für die Graphische Lehranstalt.

5. Verfolge andere...

...ok, das klingt jetzt etwas beängstigend, aber keine Sorge, ich bin keine Stalkerin - glaube ich :) Suche ngefällt mirach FotografInnen, deren Arbeiten du magst und toll findest, immer wieder suchen sie direkt über ihre Seiten nach jemandem, der schminkt. Das gleiche gilt auch für Modelagencies usw.

6. Habe einen langen Atem..

Mag sein, dass viele von Anfang an megaerfolgreich und gefragt sind. In der Regel ist es abby Dorelies Hoferer wohl eher so, dass man anfangs sehr viel Geld in Equipment investieren muss und oft gratis arbeitet, tfp also - time for print/picture. Mit dem Diplom in der Hand also den Job zu kündigen, in der Hoffnung ab morgen die Welt als Make-up ArtistIn an sich zu reißen, ist wohl eher unrealistisch, denke ich. Mir war und ist es wichtig relaxed an die Sache heran zu gehen und den Spaß an der Sache nicht zu verlieren. Ich habe einen Hauptjob, den ich liebe und der mir Geld einbringt um ein tolles Leben führen zu können und ich habe die Schminkerei, in der ich mich Stück für Stück voran taste... ohne Druck, mit viel Freude, denn ich hab ja Zeit, ich bin jung ;)

Was würdet ihr dem noch hinzufügen? Habt ihr andere Erfahrungen gemacht?

Carina

PS: Keine Ahnung warum das Titelbild so pixelig ist - da habe ich wohl Mist gebaut bei der Collage, die Fotos sind jedenfalls von: Marie Bleyer, ECM Photography und lichterwaldt.at