Zeit für Veränderung…

… warum ein eigenes Atelier her musste.

Wie ihr auf facebook, snapchat und instagram vermutlich schon gesehen habt, habe ich vor Kurzem den Entschluss gefasst, dass es Zeit ist einen Schritt weiter zu gehen: Ein eigener Raum für meine Termine, ein eigenes kleines Reich. Endlich die Möglichkeit privates und berufliches zu trennen.

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Noch vor gar nicht allzu langer Zeit hätte ich jedem, der mich gefragt hätte ob ich irgendwann mal ein eigenes Studio oder so haben möchte, dDSC_2325en Vogel gezeigt – zumindest nicht in den nächsten paar Jahren, hätte ich gesagt. Warum meine Fixkosten in die Höhe treiben, wenn ich doch eh zu Hause die Möglichkeit habe Kundinnen zu empfangen?

Tja- So schnell ändern sich Vorstellungen und plötzlich habe ich mich Anfang des Jahres dabei ertappt darüber nachzudenken meine KundInnen nicht mehr in meinem „Home-Studio“ zu begrüßen und mich auf die Suche begeben. Es hat sich einfach nicht mehr stimmig angefühlt. Es werden immer mehr - was mich sehr freut, die Privatsphäre aber wurde immer weniger. So schön es bei mir zu Hause ist und so praktisch es ist, wenn man direkt am Wohnort arbeitet: stressfreies Wohnen - mit Kleidung, die ab und an herum liegen darf, weil sie nicht von selbst in den Schrank wandert, und Geschirr, das ab und an herum steht, weil man einfach zu müde ist, den Geschirrspüler auszuräumen, ist für mich nicht mehr möglich gewesen – auch zum Leidwesen meines Mannes :D

Das wird mir erst jetzt so richtig bewusst – ich habe jetzt wieder ein zu Hause, das nur mir und  meinem Mann gehört und das nicht immer perfekt aussehen muss… Denn dafür habe ich ja mein kleines Atelier – einen wunderbaren Ort, den ich mir gemeinsam mit meiner lieben Freundin und einer der tollsten Fotografinnen, die ich kenne, teile – Marie Bleyer. Gemeinsam werden wir hier tolle Projekte starten, aber auch einzeln arbeiten. Ich freue mich sehr auf diese spannende Zeit.

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Das Gute liegt oft so nah...

Nach vielen Stunden auf den diversesten Websites und der einen oder anderen unglücklichen Besichtigung, habe ich dann ein kleines Juwel entdeckt- das Gute liegt oft so nah, denn auf der Facebookpage von Designerin Patricia Vincent, die diesen wunderschönen Co-Working Space ins Leben gerufen hat, bin ich auf unseren Raum aufmerksam geworden. Ich kannte Patricia schon von Projekten, die wir vor einiger Zeit realisiert haben und wusste, dass sie einen tollen Geschmack und Stil hat - die Grundvoraussetzung für einen gemeinsamen Arbeitsplatz, der ästethisch einfach passen muss. Und Marie und ich hatten sowieso immer mal den Traum, dass wir iiiiirgendwann in vielen Jahren ein Studio, oder was auch immer, haben möchten. Ging jetzt schneller als gedacht, aber wir fangen ja eh klein an :)

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Wir drei bilden eine tolle Kombination – und obwohl wir unsere Räume nicht gemeinsam eingerichtet haben, wirkt es irgendwie wie aus einem Guss – so harmonisch, so schön- oder, was meint ihr? Ich bin jedenfalls verliebt :)

DSC_2611DSC_2616DSC_2643DSC_2222 Ein Raum ist übrigens noch frei – wir freuen uns über Zuwachs – es ist so schön und nett bei uns :)

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Nach meinen Terminen genieße ich oft noch ein paar Momente, setze mich auf unser Sofa, kuschle mich in die vielen Kissen und betrachte – ein all i need trinkend und ein Grissini knabbernd - unser kleines Reich, das wir geschaffen haben. Und dann packe ich meine Sachen, schließe die Türe ab und gehe glückselig nach Hause. Nach Hause - ein Ort, der wieder mir gehört.

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Die Fotos stammen übrigens von Hannah Neuhuber - danke :) :-*

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Ich freue mich schon darauf, die eine oder andere Leserin unter euch auf meinem Schminkstuhl in unserem Atelier begrüßen zu dürfen :)

Alles Liebe,

Carina

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Hair Masterclass...

... die ideale Haar-Fortbildung für Make-up Artists

In meinem letzten Blogpost habt ihr ja bereits ein paar grobe Infos zu meiner vergangenen Fortbildung - der Haar Masterclass bei Julia Fratichelli, erhalten. Heute möchte ich euch zeigen was wir in diesen drei Tagen so gezaubert haben...

Tag 1 - Locken

Der erste Tag war ganz dem Thema Locken gewidmet. Einerseits in offenem Haar, andererseits aber auch das richtige Arbeiten damit für Hochsteckfrisuren. Ich konnte einige Tipps und Tricks mitnehmen, die mir bisher neu waren - wie man das Haar anzufassen hat, wie die Locke geformt werden muss um besonders lange zu halten und sauber auszusehen usw.

Seht mal, was Julia hier für eine wunderbare Hochsteckfrisur kreiert hat...

Und hier ein paar Beispiele von mir..

Tag 2 - Dutts und Chignons

Dutts sind ja nicht so meines - zumindest nicht die besonders akkuraten, sauberen. Ich finde man wirkt damit recht schnell alt und madamig und auch wenn Julia immer meinte, dass Dutts das Einfachste wären, sehe ich das nicht ganz so - einen perfekten, sauberen Dutt hinzubekommen ist schon eine schwierige Sache :)

Julias Arbeiten:

Und meine Versionen....

Tag 3 - Kordeln und Flechten

Man glaubt es ja nicht, aber mit der richtigen Kordeltechnik - das heißt, das Haar einzwirbeln - kann man in recht schneller Zeit ganze Frisuren zusammen stellen - ideal für Brautjungfern oder Trauzeuginnen. Und naja - wer meinen Stil kennt weiß, dass ich diesen gekordelten bzw locker geflochtenen Look einfach liebe und mag. Man kann damit besondere Frisuren schaffen, die aber trotzdem nicht so perfekt und altbacken aussehen.

Diese Frisur, die Julia an ihrer Assistentin Anette gezaubert hat, ging besonders schnell - und ist meiner Meinung nach ideal für Shootings - man kann sie für ein Set hinunter hängen lassen und für das nächste Set seitlich oder mittig hochstecken - perfekt...

Weitere Zaubereien von Julia...

Meine Kordel- und Flechtfrisuren sahen dann unter anderem so aus...

Ja das war also der grobe Überblick - wer mehr wissen möchte, bucht am Besten einen der Kurse bei Julia. Es zahlt sich wirklich aus und ist absolut empfehlenswert :) Es waren drei großartige Tage, auch wenn ich nach jedem Einzelnen vollkommen fertig und verspannt war, weil wir kaum Pausen gemacht haben und wirklich fleißig waren (ob aktiv oder passiv zuschauend und staunend). Das Warten, die Zeit und das Geld haben sich definitv ausgezahlt. Denn manche Kniffe und Tricks lernst du einfach nicht über youtube - selbst wenn es dort schon fast alles gibt. Oft braucht es einfach einen Profi neben dir der dir sagt wie du die Hand halten sollst, wo du die Nadel rein stecken musst und wie du die Locke angreifen musst um sie nicht zu zerstören :)

Alles Liebe

Carina

Hair Masterclass...

... bei Julia Fratichelli

Vielleicht habt ihr auf Instagram und Facebook gesehen, dass ich vergangenes Wochenende ein kleines Stückchen gereist bin um einen lang ersehnten Kurs zu besuchen. Um genau zu sein ging es zu Julia Fratichelli in das kleine Städtchen- sie nennt es Dorf :D - Gießen nach Deutschland.

Ich bin übrigens bis Frankfurt geflogen und dann mit Flixbus etwa 1,5 h bis Gießen. Übernachtet habe ich im Hotel Heyligenstaedt.

Warum ausgerechnet Julia?

Julia Fratichelli, Foto: Hannah Lebertshausen

Ich habe Julia bereits vor einiger Zeit über eine Wedding Shoot-Veröffentlichung auf Hochzeitswahn entdeckt und war sofort hin und weg von ihren Haarstylings. Seitdem stalke ich sie wie ein kleiner Groupie - naja ok, ganz so schlimm ist es auch wieder nicht :) Wenn man Frisuren von Julia sieht, weiß man: Das ist Julia - sie kreiert wunderbare, perfekte, stimmige und trotzdem lockere Haarstylings. Schon beim Betrachten ihrer Fotos merkt man, dass sie genau weiß, was sie tut. Als ihre Kurse, auf die ich schon so lange gewartet habe, endlich online waren, habe ich sofort gebucht und konnte es kaum erwarten. Julia ist eine bewundernswerte Frau - abgesehen davon, dass sie um 10 Jahre jünger aussieht, schafft sie es zu einem Hauptteil von Brautstylings zu leben. Und das obwohl sie in keiner Großstadt lebt - das muss man erst einmal schaffen. Sie hat unglaublich viel Energie, ist witzig, ehrlich und absolut authentisch - sowas mag ich. Und sie ist einfach eine absolute Businessfrau, ohne dabei hart oder unnahbar zu wirken - sehr inspirierend.

Was bekommt man zu welchem Preis?

Also ganz ehrlich - ich habe bisher einige Kurse besucht, aber bisher hatte ich bei keinem Kurs vorab so viele Vorinformationen erhalten. Man hatte durch einen Zeitplan, eine Materialliste und einen Vertrag einen wirklich tollen Eindruck davon was einen erwarten wird und das hinterlässt ein gutes Gefühl finde ich. Ich habe mich für einen dreitägigen Master Course entschieden. Hier auf einen Blick mehr Infos:

Kosten: 899 € Dauer: ca. 9 - 17/18 Uhr (jeweils etwa 1 h Mittagspause) Inkludiert: Mittagessen, Getränke, Organisation der Modelle, ausführliches, wunderbar gestaltetes Skript, Material wie Extensions, Haardonuts,... Inhalte: Locken, Dutts & Chignons, Kordeln und Flechten

Wir waren insgesamt 4 Teilnehmerinnen, was echt eine super Gruppengröße ist. Die anderen Mädels waren alle aus Deutschland, wir waren eine sehr vielfältige Gruppe - jeder auf seine Art einzigartig und mit einer anderen Zielgruppe, das fand ich sehr spannend :) - ihr könnt euch ja mal auf deren Websites umsehen: Kathrins Schönheitsstübchen, Ina Rudi Make-Up Artist, Eva-Maria Fressle

Der Kurs fand in ihrem Studio YOUnique Bride statt - und ja, was soll ich sagen - ich war baff. Als ich herein kam merkte ich sofort, dass ich mich hier wohl fühle. Als Kursteilnehmerin, aber auch als Kundin - es ist ganz nach meinem Geschmack eingerichtet - liebevoll und detailreich ohne dabei kitschig zu wirken. Schaut doch mal:

 

YOUnique Bride Studio

Julia bietet ihren Kundinnen hier wirklich einen Rundumservice - so können sie sich nicht nur wunderbar stylen lassen, sondern auch gleich passenden Kopfschmuck bzw Schmuck bei ihr erstehen. Und gerade Kopfschmuck macht aus einer tollen Frisur meist eine noch tollere und peppt sie auf - wie praktisch also, dass sie gleich einige verschiedene zur Modelle zur Hand hat, sollte die Kundin noch nichts mit dabei haben beim Probetermin.

Wie war der Kurs aufgebaut?

Jeder Tag hatte einen Themenschwerpunkt. Julia hat immer erst 1-3 Frisuren vorgezeigt - entweder an einem Übungskopf oder an ihrer wunderbaren Assistentin Anette, die soooo viele Haare hat, dass man damit mehrere Menschen mit Perücken versorgen könnte :D Nach ihren Demonstrationen hieß es dann für uns: Ran an die Köpfe. Wir haben sowohl an Übungsköpfen, als auch an echten Modellen gearbeitet und das ist meiner Meinung nach ein riiiiiesen Vorteil und nicht selbstverständlich. Echtes Haar und echte Menschen sind aber nun mal nicht mit diesen gruseligen Köpfen, die immer irgendwie tolles, festes Haar haben, vergleichbar.

Mehr Infos zu den Inhalten und Fotos bekommt ihr hier im nächsten Blogpost zu sehen - sonst wird das hier zu lange

Alles Liebe

Carina

Onlineshop für Beauty-Produkte...

... kleiner Geheimtipp für SchnäppchenjägerInnen

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Vor Kurzem habe ich eine nette Nachricht von Iparfumerie.at erhalten - sie haben mich auf ihren Onlineshop aufmerksam gemacht und mir eine Kooperation angeboten. Inwiefern, fragt ihr euch? Naja, diejenigen, die selbst einen Blog betreiben, wissen, dass man des Öfteren mal (naja bei mir ist es eigentlich nicht so oft der Fall :D) Angebote bekommt um einen Blogbeitrag über ein Produkt, eine Website oder was auch immer zu schalten - dafür bekommt man dann Produkte, Geld, oder beides.  Anfangs war ich etwas skeptisch - bei solchen Angeboten muss man sich, finde ich, genau überlegen, ob man sie annimmt oder nicht. Nach kurzem Durchklicken war ich aber recht angetan - meiner Meinung nach eine tolle und hochwertige Auswahl. Vor allem auch für VisagIstinnen ein kleiner Geheimtipp - warum?

Die Vielfalt

Ich zeige euch ein Beispiel einer Marke bzw eines Produkts, das mich fast seit Beginn meiner Arbeit begleitet - Embryolisse, im Speziellen die Lait Creme Concentre  - ich bin über irgendein Make-up-Artist Forum auf diese Marke, bzw. im Speziellen auf das Produkt gestoßen. Dieses kleine weiße, unscheinbare französische Apotheken-Produkt ist ein Geheimtipp bei Models und Make-up Artists. Bei solchen gehypten Produkten bin ich ja oft recht skeptisch, aber die Skepsis habe ich recht schnell abgelegt als ich die Creme auf unterschiedlichen Hauttypen benutzt habe. Sie riecht toll und natürlich (ein bisschen wie ein frisches Baby :)), plustert die Haut auf und spendet unglaublich viel Feuchtigkeit. Irgendwie ist sie Primer und Pflege zugleich. Die Marke bekommt man bei uns nur online und da auch nicht ganz so einfach. Generell führt der Shop einige, bei Make-up Artists beliebe Marken - vor allem was Pflege angeht - die nicht ganz so leicht zu bekommen sind. Das gilt auch für das beliebte Mizellenwasser von Bioderma

Der Preis

Embryolisse hat für die Qualität an sich generell ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Ich habe oft die Dienstreisen meines Mannes, der dann mit einem Koffer voller Produkte zurück gekommen ist, genutzt. Leider muss er nicht mehr nach Frankreich reisen (Moment mal - jetzt wo ich das schreibe kommt mir, dass er das vielleicht absichtlich so eingefädelt hat um nicht mehr mein Transporter sein zu müssen :D). Dort ist die Marke nämlich noch um einiges günstiger. In Frankreich kostet die Creme 7,35 EUR, bei Iparfumerie kostet sie 8,90 EUR, bei anderen Beauty-Versandshops habe ich sie meist um 12,90 EUR gesehenDie Versandkosten sind mit 3,45 EUR auch im Rahmen und günstiger als bei vielen anderen Anbietern.

Ich glaube ich habe einen neuen Lieblingsshop um meine geliebte Creme, Wimpern und andere Produkte, die ich brauche und hier bei uns nicht ganz so einfach in einem Geschäft bekomme, zu bestellen.

Ich hoffe, ich habe euch jetzt nicht angestiftet Geld auszugeben :)

Alles Liebe

Carina

 

Make-up Kurs...

 ... in London II - "Perfecting Eyes"

In meinem letzten Post habe ich euch bereits einen kurzen Einblick in meinen ersten Kurs in London an der Illamasqua School of Makeup gegeben. Dort könnt ihr über den Kurs "Perfecting Skin" nachlesen und generell ein bisschen Einblick in meine Meinung über die Produkte bekommen.

Heute geht es um den 2-tägigen Kurs, bei dem sich alles um Augen drehte - ich habe dem Kurs schon seeehr entgegen gefiebert und mich wahnsinniger gefreut.

Inhalte & Kosten

Dauer: 2 Tage, je 6 Stunden Thema: Color Theory, Eye Lining, Under Eye Concealing & Color Correction, Augenbrauen, Cut Crease, Blending,.. Kosten: 450Pfund, umgerechnet rd. 620 € TrainerIn: Nilli & Tonee Zielgruppe: bunt gemischt - Anfängerin, Fortgeschrittene, Interessierte inkludiert: Pinselset & Sealing Gel im Wert von 125 Pfund

die Produkte...

Über die Produkte habe ich ja bereits in meinem letzten Post ein wenig geschrieben - im Unterschied zum Perfecting-Skin Kurs wurde ich bei diesem Kurs auf keine besonderen Produkte aufmerksam. Klar die Lidschatten sind toll pigmentiert und lassen sich gut auftragen/verblenden, die Pigmente sind auch schön und auch die Augenbrauenprodukte sind gut - nichts was ich bei anderen Firmen aber nicht auch schon entdeckt hätte. Die Lidschatten haben den Nachteil, dass es sie nur einzeln gibt - für Makeup Artists ist das mühsam, finde ich - ich bevorzuge Paletten, die ich mir selbst zusammen stellen kann.

Das Pinselset, welches inkludiert war hat mich sehr überzeugt. Die Pinsel sind aus Synthetikfasern und sehr gut gebunden - beim Waschen haben sie nicht "geblutet" und auch Haare haben sie bisher keine gelassen. Besonders gut gefällt mir der Angled Brush mit dem man sehr toll die Augenbrauen modellieren kann. Auch der Eye Shadow Brush ist toll - ich kann es schwer beschreiben, aber irgendwie hat er was ganz besonderes an sich - er ist so dick und fest und macht seine Arbeit sehr gut :)

... die Inhalte

Der erste Kurstag begann wieder mit Theorie - es wurde auf die unterschiedlichen Augenformen eingegangen und wie man diese am Besten schminkt. Alle KursteilnehmerInnen wurden wieder begutachtet und "diagnostiziert". So traurig es ist, aber mir wurde bisher nie so genau erklärt wie man auf diverse Augenformen eingeht - außer vielleicht auf YouTube ein wenig :)

Begonnen hat es dann mit Eyelining - definitiv eine meiner Schwachstellen, sobald es Richtung Liquid oder Gel-Liner geht. Der Trick - mithilfe von Concealer eine Hilfslinie für den "Flick" ziehen...

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Ah ok - hat wirklich geholfen und ging dann etwas leichter beide Seiten gleich hinzubekommen :)

Dann ging es ans Thema Augenbrauen - eine mir ganz neue Technik. Vor dem Ausmalen der Braue wurde die Kontur mit Concealer nachgezeichnet um anschließend ein präziseres Ergebnis zu erreichen - ich kannte es nur umgekehrt..

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dann mit Brow-Gel oder Cake-Brow auffüllen..

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und fertig links natürlich - rechts geformt.. (irgendwie habe ich es wohl nicht so mit dem Scharf stellen auf Gesichter :))

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Mir persönlich ist dieser Stil ein wenig zu "hart" und dunkel, zu gemacht - ich hatte anschließend das gleiche Model, bei mir sah es dann ein wenig weicher aus, finde ich :) Ich bin nicht so der Fan von extrem gezeichneten Brauen - das sahen meine beide Trainer anders :)

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Als nächstes ging es an Smokey Eyes - hier habe ich leider kaum Fotos gemacht... heftiger Vergleich, oder?

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Der Kurs hat mich auf jeden Fall heraus gefordert - ich bin ja nicht so der Fan von sehr bunten, ausgeflippten Make-ups und eher langweilig unterwegs. Was nicht bedeutet, dass ich nicht oft Looks sehe, die nicht meinem Stil entsprechen, und mich trotzdem fesseln. Gerade wenn man weiß wie schwierig manche Dinge sind, fesseln sie. Naja jedenfalls kam nach den "Basics" am nächsten Tag Farbe ins Spiel, gemeinsam mit Liner und Cut Crease - alles Dinge, die ich sonst so nicht mache, weil PrivatkundInnen eher selten kommen und sagen "Hey mach mir mal ein knallbuntes Cut-Crease Makeup" :)

Vorgeschminkt wurde so...

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noch nicht bunt und crazy genug :)

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Ja okeeey  - heftig, aber cool - mal was anderes machen zu müssen. Ich werde vermutlich nie einen Look so eins zu eins nachschminken, aber einzelne Elemente davon waren superspannend. Meine Version war dann wesentlich "langweiliger" - auch aus Zeitgründen, keine Zeit für Wimpern, keine Zeit für Lippen..

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  ...Bewertung

Ich bin wirklich unglaublich froh, dass ich mir diese Tage geleistet habe. Ich konnte Dinge ausprobieren und lernen, über die ich mich so vermutlich nie drüber getraut hätte. Diese Herausforderung hat wirklich Spaß gemacht.

Wie auch im anderen Kurs fand ich auch hier wieder die Theorie sehr gut aufbereitet, vor allem auch, dass so viel über Farbtheorie gesprochen wurde - ich habe das so noch nirgendwo gelernt, was für eine Schande eigentlich! Schade fand ich es nur, dass wirklch nur an den Augen gearbeitet wurde. Ich finde, dass es für einen perfekten Augenmakeup-Look auch notwendig ist Rouge und Lippen passend zu wählen. Darauf wurde leider gar nicht eingegangen - schade!

Wie auch beim letzten Kurs finde ich das Konzept, dass die TeilnehmerInnen gegenseitig aneinander arbeiten nicht so toll - man verliert unglaublich viel Zeit und hätte, wenn jeder sein eigenes Model mitbringen müsste weitaus länger Zeit praktisch zu üben - das ist wirklich ein großes Manko, wenngleich ich eh nicht gewusst hätte wo ich in London ein Model her bekommen sollte :D

Sonst aber sehr inspirierend und auf jeden Fall das Selbstbewusstsein stärkend - ich hätte nie gedacht, dass ich so ohne Anlaufschwierigkeiten ein "Cut Crease" mit Gelliner hin bekomme :)

♥ Alles Liebe

Carina

PS: Vielleicht sollte ich als nächstes Mal einen Fotokurs belegen - meine Fotos sind echt grauenvoll, obwohl meine Kamera gar nicht mal so schlecht ist, glaube ich :)

Make-up Kurs

..... in London - "Perfecting Skin"

Wie ihr vielleicht auf facebook und instagram gesehen habt, war ich vergangene Woche in London und habe dort an der Illamasqua School of Make-up 2 Kurse belegt, "Perfecting Skin" und "Perfecting Eyes" - insgesamt 3 Tage. Wie ihr in meinem Jänner-Post lesen konntet, wollte ich schon lange einmal sehen wie in anderen Ländern gelehrt wird und wusste, dass ich meine Entscheidung nicht bereuen werde :) Wenn man viel alleine arbeitet, verliert man ein wenig den Bezug zur Realität - man weiß nicht so ganz wo man steht, hat keine Vergleichsmöglichkeiten, keine Möglichkeit von anderen dazu zu lernen, irgendwann besteht dann die Gefahr, dass man stecken bleibt und  Techniken und Stile anwendet, die in den 80er-Jahren schon verstaubt waren. Beide Kurse haben mir die Möglichkeit geboten mich auszutauschen, von anderen zu lernen, selbst aber auch zu erkennen, dass ich schon vieles weiß - auch das tut gut, vor allem, jemandem wie mir, die Selbstkritik in Persona verkörpert :)

Ich möchte euch in den nächsten Posts einen kurzen Einblick in meine Erfahrungen in London geben, heute beginne ich mit dem ersten Kurs "Perfecting Skin".

Inhalte & Kosten

Dauer: 6 Stunden Thema: Hauttypen, Hautuntertöne, Color Correcting, Highlighting, Contouring Kosten: 250 Pfund, umgerechnet rd. 340 € (- 10 %, da ich zwei Kurse gebucht habe) TrainerIn: Nilli Zielgruppe: bunt gemischt - Anfängerin, Fortgeschrittene, Interessierte

die Produkte...

Wow - ich muss sagen, dass ich von Illamasqua-Produkten sehr angetan bin. Die Marke wurde vor 6 Jahren in England gegründet und ist noch nicht ganz sooo verbreitet. Ich kannte die Produkte bisher nur von Blogs und Youtube, wollte mir aber länger schon das eine oder andere Stück ansehen. Recht risky, dass ich mich gerade für diese Schule entschied - die Produkte hätten ja schließlich absoluter Mist sein können :) Ich finde es großartig, dass die Produktrange sehr überschaubar ist und man nicht reizüberflutet wird - ich bin da leider sehr empfindlich, wenn es zu viel Auswahl gibt, kaufe ich gleich schon gar nichts, weil ich mich nicht entscheiden kann und grantig werde :)

Besonders gefallen haben mir in dem Kurs folgende Produkte:

- Skin Base Foundation: je nach Primer für alle Hauttypen geeignet, sehr gut deckend, trotzdem nicht maskenhaft - Cream Pigment: in der Farbe Hollow, grandios zum Konturieren - Gleam: in der Farbe Aurora - waaah wunderschönster, cremiger Highlighter - Highlighter Brush: wunderbarer Allrounder-Pinsel, Kunstfaser, superweich, toll zum buffen - die Skin Base Foundation lässt sich supertoll auftragen! - Hydra Veil: wwaaah das ist ein Wahnsinnsding - Zwischending zwischen Primer & Hautpflege, tolles Hautgefühl!

... die Inhalte & Bewertung

Meine bisherigen Kurse waren alle eher rudimentär aufgebaut, ich hatte mir daher vieles selbst angeeignet und erlesen. Als ich die erste halbe Stunde in dem Kurs saß dachte ich mir: "Warum mache ich das erst jetzt? Warum habe ich nicht gleich so gestartet??" - soll heißen: dort lernt man etwas, die gehen die Sache gut und von grundauf an. Ich mache das ja nicht erst seit gestern, aber ich konnte trotzdem noch einiges lernen - hätte ich die Ausbildung vor drei Jahren gemacht, hätte ich mir so einige Zeit an Recherche erspart. Es wurde von Grund auf gearbeitet: Aufbau der Haut, Farbtheorie für Color Correcting, Hautuntertöne, Gesichtsformen,..

Das in der Theorie erlernte wurde gleich geübt, indem alle Kursteilnehmerinnen genauestens begutachtet wurden nach Gesichtsform, Hautunterton usw - man kam sich dann ein bisschen wie ein besonderes gearteter Schimpanse im Käfig vor :)

Bevor das Gesicht konturiert und gehighlighted wurde, musste man sein Model erst einmal genauestens begutachten und erklären was und warum man gewisse Partien gerade in diesem Gesicht hervor- bzw zurücksetzen möchte - nirgendwo wurde mir das bisher so genau erklärt. Am Heimweg habe ich in der U-Bahn alle angeklotzt und mir überlegt wie ich welches Gesicht modellieren würde :)

Schade fand ich, dass wir aneinander arbeiteten - so konnte man natürlich weniger schminken, als wenn jeder sein eigenes Modell gehabt hätte. Ein weiterer Kritikpunkt ist der, dass das Niveau sehr unterschiedlich ist, von der Anfängerin, bis zum Profi, bis zur Tänzerin, die sich selbst schminken möchte

Das wars - kurz und knackig :) Hier ein paar Fotos - viel sieht man da nicht, da ja nur Foundation, Concealer, Highlighting & Contouring gemacht wurde - ich habe auch kaum Fotos gemacht :)

Die Theorie wurde super toll aufbereitet und präsentiert...

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... Skript gab es auch :)

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Mein Model - leider habe ich vergessen ein vorher-Foto zu machen. Sie hatte recht unebene und unreine Haut. Die Skinbase-Foundation hat sehr gut abgedeckt. Konturiert wurde bei ihr nicht viel, da sie bereits ein sehr markantes Gesicht hat - nur die Stirn ein wenig, mit der Farbe Hollow. Highlights wurden wurden auf die Wangenknochen gesetzt und in die Gesichtsmitte. Einerseits mit der Foundation, zusammen gemischt mit einer weißen Mixing Base, auf die Wangenknochen zusätzlich der schimmernde Highlighter Aurora.

Illamasqua School of Makeup (15 von 96) Illamasqua School of Makeup (7 von 96)  Schöne Woche euch ;)

Carina

 

 

Alles wird anders..

...oder auch nicht?!

Kurz vor Silvester sind die Rückblicke auf 2014 auf vielen Blogs wie Schwammerln aus dem WWW gesprossen (heißt das so? kommt von sprießen - klingt komisch irgendwie... erinnert mich an Kohlsprossen.. ich mag Kohlsprossen) - Highlights wurden der Reihe nach aufgezählt, die beliebtesten Fotos hübsch als Collage zusammen gestellt und so.. ich habe letztes Jahr auch meine Highlights 2013 aufgelistet und mich dieses Jahr dagegen entschieden - irgendwie hat es sich heuer nicht richtig angefühlt einige wenige Jobs, Shootings, Erlebnisse,... als etwas besseres darzustellen als andere... jede Erfahrung hat irgendwie etwas an sich.

Heuer wollte ich mich lieber mit der Zukunft beschäftigen. Neujahrsvorsätze würde ich die folgenden Zeilen nicht nennen - das sollen sie nicht sein, denn dann bräuchte ich gar nicht erst mit dem Versuch sie umzusetzen, beginnen.. ich würde scheitern und sie nicht durchziehen - irgendwie haben das Neujahrsvorsätze bei mir so an sich..

Sollte es irgendwen interessieren woran ich für "feengleich" in 2015 arbeiten möchte, here it is.. :) Achtung: Wer gerade nicht so viel Lust auf viel Text, keine Bilder und keine Make-up Tipps hat lieber oben rechts auf das X klicken und dem ein Ende bereiten bevor ihr euch langweilt :D

feengleiche Reise im Jahr 2015

Prinzipiell bin ich ja recht gerne spontan und ich würde meinen, dass ich auch kein Problem damit habe, mich schnell auf neue Situationen einzustellen. Wenn man aber selbstständig ist - selbst wenn das bei mir nur nebenberuflich der Fall ist - ist dasmit dem typischen wienerischen "schau ma mal" irgendwie nur mäßig erfolgsversprechend.. zumindest sehe ich das für mich so - Zeit-, Energie-, und Geldressourcen möchte ich heuer ein wenig mehr im Auge behalten bzw. im Vorhinein ein wenig planen. Nachdem ich letztes Jahr endlich meinen Businessplan mit Hilfe von LOGSOL I Mathias Past fertig gestellt habe (Gründungsberatungen werden von der Wirtschaftskammer zu 75 % gefördert - heißer Tipp!!), bin ich irgendwie auf den Geschmack gekommen nicht alles dem Zufall zu überlassen - Wege was das Business angeht, zumindest ein Stück weit zu planen bringt mir neue Ideen bzw völlig neue Erkenntnisse wo man eigentlich hin möchte und wie man dort hin kommt. Ideen und Meilensteine im Kopf zu haben gibt aber irgendwie auch Sicherheit und die Möglichkeit sich nicht zu verlieren und am Weg zu bleiben - kleine Seitenwege kommen spontan, die Herausforderung ist es, trotz des Hauptweges im Kopf, und dem zielstrebigen Verfolgen, die kleinen Seitenpfade- und -gässchen nicht zu übersehen und sich ihnen gegenüber, wie mit Scheuklappen aufgesetzt, nicht zu versperren - oft verbergen sich dort ja ganz besonders inspirierende Geheimnisse, die den Hauptweg bereichern oder vielleicht sogar in eine andere Richtung lenken... so das war jetzt ja schon fast ein bisschen philosophisch - manchmal spinnen sich komische Wortketten in meinem Kopf, die für andere vielleicht gar keinen Sinn machen.... :D

Wohin soll die Reise 2015 also gehen?

... feengleich will über den Tellerrand hinaus sehen

Ich habe das Gefühl, dass es Zeit wird wieder etwas dazu zu lernen - Skills zu erweitern, festigen, perfektionieren. Ich arbeite sehr viel alleine, übe an mir herum, lese alleine Fachbücher, sehe mir alleine Videos an -  irgendwie ist das auf lange Sicht nicht sehr befriedigend - alles ist so... alleine. Der Austausch fehlt und irgendwie habe ich das Gefühl hier in Österreich nicht nach dem, was ich mir wünsche, fündig zu werden. Ich sehne mich nach neuen, qualitativ hochwertigen Inputs und Blickwinkeln, die mich fordern und neues entdecken lassen. Ich plane daher heuer an einem mehrtägigen Make Up Artist Kurs im Ausland, bevorzugter Weise in London, teilzunehmen und hoffe auf neues Wissen, das mich ein bisschen beflügelt.

... feengleich verschiebt seinen Fokus

Irgendwie, ohne jetzt vollkommen von mir selbst eingenommen zu klingen, scheinen Bräute "feengleich" und damit irgendwie auch mich (ich bin ja quasi "feengleich"),  ein bisschen zu mögen - ich hätte mir niemals erwartet so viele Anfragen für Hochzeiten zu bekommen und auf so viel positive Resonanz zu stoßen. Und ich mag "meine" Bräute. Und ich mag jedes einzelne Getting-ready. Doch ich habe heuer auch ein anderes Faible (wieder-)entdeckt - und das ist das der Coachings. Ich hatte schon während meines Studiums Freude daran Kurse für Jugendliche im Bildungskontext zu leiten, aber irgendwie habe ich vergessen, wie viel es mir gibt, anderen etwas beizubringen. Ich möchte nach wie vor Hochzeitsstylings machen, doch einen Teil dieser Stylings werde ich wohl für Coachings - Schminkworkshops also - opfern. Das hat vor allem auch den Grund, dass ich Ende 2014 gemerkt habe, dass ich nur noch wenig Energie hatte - der Sommer ist sowohl in meiner Anstellung, als auch für feengleich ein sehr intensiver gewesen. Ich bin ein Sommermensch - er gibt mir Energie, ich brauche ihn daher ganz einfach :) - den Sommer 2015 möchte ich ein wenig mehr genießen können und nicht den Großteil meiner Zeit neben der fordernden Organisationsarbeit im Büro, mit Probeterminen und Hochzeiten verbringen - so schön jeder einzelne Moment davon war. Daher heuer weniger Hochzeiten, dafür mehr Coachings um die Freude an Ersterem nicht zu verlieren. Man muss halt ein wenig umverteilen, wenn man "nur" nebenberuflich selbstständig ist und nicht völlig ausbrennen und "gaga" werden möchte.

Für Ende des Jahres habe ich noch eine kleine Vision, die sich auch im "Aus- bzw Fortbildungsbereich" bewegt - da möchte ich jetzt aber noch nicht mehr verraten, da ich dazu noch einige Gedanken spinnen muss und alles noch viel zu wenig konkret ist.... vielleicht bleibt es ja vorerst mal nur eine Vision für irgendwann später :)

... feengleich wird (im WWW) professioneller

Ja ok unprofessionell ist feengleich ja jetzt auch nicht. Professioneller solls aber in der Hinsicht werden, als ich mit der Website leider noch gar nicht so recht zufrieden bin. Letztes Jahr wurde in ein "Corporate Design" - naja das ist vielleicht übertrieben, aber zumindest mal in Logo, gescheite Visitenkarten usw investiert - das soll heuer noch ein bisschen verfeinert werden, vor allem soll aber die Website von einem Profi überarbeitet werden. Bisher hat alles mein Mann gemacht - mit meinen Anforderungen stelle ich ihn aber langsam ein bisschen auf die Probe und da er selbst genug zu tun hat, möchte ich jemanden beauftragen, der die Zeit und Profession hat meine Website das nötige Touch-Up zu geben um ihr den "DIY"-Touch zu nehmen. Hat jemand von euch Empfehlungen eines Website-Menschen? Nur her damit!

Das waren mal die Grundpfeiler für das Jahr 2015 - ich hoffe, dass einige spontane, bereichernde Dinge passieren, die "feengleich" wachsen lassen. Ich bin schon sehr gespannt darauf, mir diesen Beitrag Ende 2015 durchzulesen - vielleicht kommt ja alles anders und ich denke mir dann "Was hast du dir nur dabei gedacht so einen Schwachsinn zu veröffentlichen?!"...

Ich wünsche euch einen wundervollen Start in das Jahr 2015 - make it a good one :)

Carina

PS: Ich habe mir auch für mich persönlich einige Dinge vorgenommen - vornehmen ist auch hier wieder irgendwie falsch, weil es sich nicht wie ein Vornehmen anfühlt, sondern einfach wie eine Wende, die ungezwungen und nicht megadurchdacht ergibt - dazu schreibe ich aber vielleicht in einem extra Post, da das hier den Rahmen sprengen würde... nachdem das aber wenig mit "feengleich" zu tun hat, bin ich noch am Grübeln ob das hierher passt...

 

MAC Masterclass in Wien

...mit Senior Artist Paulo Almeida

Einige von euch haben auf Facebook und Instagram vielleicht gesehen, dass ich vergangenen Dienstag die Möglichkeit hatte an einer 2-stündigen MAC Masterclass teilzunehmen. Nachdem der Wunsch von einigen da war, einen Blogbeitrag darüber lesen zu können, folge ich dem gerne - ich muss aber gleich dazu sagen, dass ich nur mit meinem Handy, das kaum noch Akku hatte, bestückt war und daher kaum Fotos habe - die, die ich habe, sind mies :) Aber ihr wolltet es so...

Die MAC Masterclass war für Pro-Members zugänglich - ich war sehr froh, dass ich einen Platz ergattern konnte, denn ich finde, dass es leider viel zu wenige Möglichkeiten für wirklich feine, zeitgemäße Fortbildungen und Kurse hier bei uns gibt - schade.

Ein kleines Goodiebag gabs auch, seht mal...

give away mac masterclass

Man bekam ein Lidschattentrio, ein Notizbuch, das kleine Facecharts enthält und den 50 € Gutschein (um einen Platz zu bekommen musste man im Vorhinein 50 € überweisen - die Masterclass war so gesehen also gratis..)

Und was passierte dort?

Insgesamt hat Paulo Almeida, ein ganz Sympathischer übrigens ;), 4 Laufsteglooks der Herbst Fashion Week 2014 gezeigt - zwei hat er ganz vor geschminkt, zwei Models waren bereits geschminkt und er hat erklärt was er gemacht hat. Er lässt übrigens alles ganz leicht und einfach wirken - wenn er den Pinsel schwingt wirkt alles sofort weich und verblendet - bewundernswert :) Ich werde euch die vier Looks inkl Produktangaben hier ganz einfach kurz beschreiben.

Welche Trends erwarten uns im Herbst?

Also mal ganz allgemein: Was auf den Fashion-Weeks für Herbst/Winter 2014 in jedem Fall neu war, war das leitende Prinzip, dass es einen Look gab, der einen dehnbaren Rahmen bildete, das heißt, dass die Looks individuell an das Model angepasst wurden. Nicht jeder bekam 1 zu 1 die gleichen Produkte aufgetragen, denn schließlich ist nicht jeder Mensch gleich..

In Sachen Teint geht es nach wie vor in Richtung Natürlichkeit, was mir sooo recht ist - ich mag abmattierte, puppenhafte, zugespachtelte Gesichter nicht ganz so gerne :) Den Kern bildet also eine dünne, natürlich wirkende Foundation, die dem Gesicht einen schönen "Glow" verleiht, aber keine "full coverage" hat.. Außerdem wird vermehrt auf Cremeprodukte (zb bei Rouge) gesetzt, da diese der Struktur der Haut natürlich wesentlich näher kommen als Puderprodukte.  Für 3 der 4 Looks hat Paulo die Face & Body von MAC benutzt - ich benutze diese Foundation auch für den Großteil meiner Arbeiten.

Farben sind typisch herbstlich: Senfgelb & Ocker (auch auf den Augen!), dunkle Rottöne, Bronze, grau,...

Genug geschwafelt - hier

die Looks

Look 1

Den ersten Look schminke Paulo ganz vor. Ein Look, der so richtig glitzert - ich stehe ja an und für sich nicht so wirklich auf Glitzer, vor allem aber deshalb, weil es bei vielen Artists oft zu viel wird - ich sehe die Kunst darin, auffällige Elemente in ein Makeup einzubauen ohne, dass es geschmacklos & too much wirkt. Paulo hat das, dadurch, dass er das Augenmakeup gut ausbalanciert hat und den Look sonst dezent gehalten hat, perfekt gemeistert, finde ich. Vor allem der Teint hat es mir angetan, weil er die Gesichtsstruktur des Models so wunderschön für Highlights genutzt hat, die mit dem glitzernden bronzefarbenen Element wunderbar harmonieren. Leider zeigt das Foto leider gar nicht wie der Look ausgesehen hat... :-/

bronze look mac masterclass

benutzte Produkte: - Face & Body in C6 (vorher etwas mit den Händen aufgewärmt und tupfend auftragen - das gibt etwas mehr Deckkraft) - Studio Moisture Cream Concealer an Stellen, die mehr Deckkraft brauchten (gemischt mit F&B) - Pressed prep&prime Finishing Powder an Highlightpunkten - Fluidline in Copper (?) im inneren Augenwinkel (oben und unten), sowie unter der Augenbraue um Balance zu halten, darüber jeweils - Reflect Bronze Pigment - für Highlights an Wangenknochen & Nase: Lustre Drops in Pink Rebel (WOW!!) und Mixing Medium Shine (leider ein Pro Product) - Highlights am Kinn und Nasolabialfalte nur mit den Lustre Drops - Studio Sculpt Mascara - scheinbar neu, hat einen Kamm statt einer Bürste

Look 2

Das Model kam bereits fertig herein, einige Features wurden noch hinzugefügt. Der sinngemäße Leitzsatz dieses Looks "Don't cover, but highlight natural, beautiful Features" gefiel mir, wie ihr euch vorstellen könnt. Für das Model verwendete er keinerlei Foundation, sondern arbeitete nur an Stellen, die es "brauchten" mit Concealer (habe leider vergessen mit welchem). Die natürliche Schattierung der Augenlider wurde etwas intensiviert, die Bäckchen und Lippen sollten so wirken als käme man gerade von einem Herbstspaziergang. Die Wimpern wurden, glaube ich, gar nicht getuscht. Ein schöner Look - in natura wesentlich schöner als auf dem Foto :-/ !

natural look mac masterclass

benutzte Produkte: - Studio Moisture Cream Concealer - Augen: Paintpot groundwork und tailored Grey - Lippen (mit einem Blendingpinsel aufgetragen, sehr spannend!) "Crushed Cranberry" aus der Fall Lip Palette - die Lippenfarbe wurde auch in die Apfelbäckchen eingearbeitet

Look 3

Der Look mit dem ich am Wenigsten anfangen konnte, vermutlich weil er mir einfach zu wenig weich und stimmig wirkte. Inspiriert ist der Look von den Resten eines Smokey Eyes - Das Makeup nach einem One-Night-Stand quasi.. Die Wangenknochen wurden recht stark schattiert, die Lippen wirkten mir leider etwas zu oldfashioned. Kennt ihr diese Oma-Lippenstifte mit dieser metallisch glänzenden Beschaffenheit? Brrr..

smugde liner mac masterclass

benutzte Produkte: - Prep&Prime Skin Smoother (Trend: Primer, die schon einen leichten concealenden Effekt haben) - Face & Body Foundation - Studio Finish Concealer - Kajal (weiß leider nicht mehr welcher Liner es war) am äußeren und inneren Augenwinkel, mit Wattestäbchen verblendet, Fixierung mit "Carbon" Lidschatten - Waterproof Eyebrow Gel in "Empathetically Blond" - Studio Sculpt Mascara - Kontur mit Mischung aus der Contour Palette (Pro), alternativ: "Harmony" - über Kontur für mehr Wärme: Mineral Skin Finish "Give me Sun" - Lippen: "Flash Pot" (?? leider nicht ganz verstanden) und darüber Cream Color Base in "breaking round"

Look 4

Paulo nannte diesen Look "off Color" - er sollte an ein altes Foto erinnern, ihr kennt bestimmt das eine oder andere Sepiafarbene Foto, genau so sollte der Look wirken. Und er hatte tatsächlich etwas sehr spezielles, altes - vor allem passte auch das Model perfekt, finde ich. Die Haut wirkte samtiger, weniger glowig, als bei dem Rest der Models - dies war auch der einzige Look für den Paulo eine andere Foundation, die Studio Sclupt nämlich, benutzte. Die Augen wurden in einem senfigen Gelb/Ocker gehalten, die Lippen "umgekehrt" geschminkt - also innen dunkler, nach außen heller auslaufend - ein bisschen "bitten" also.

off color look mac masterclass

benutzte Produkte: - Studio Sculpt Foundation - Lippen: innen Lip Pencil "Nightmoth" und schwarzer Kajal, verblendet mit "Vanimous Violet" (?) Lippenstift - Augen: Cream Color base in "All Nature"  und Kajal "Coffee" mit Wattestäbchen verblendet

Ich hoffe ihr könnt euch nun ein bisschen vorstellen wie das ablief und wurdet trotz der grottenschlechten Fotos ein wenig inspiriert - vielleicht finde ich ja irgendwo, irgendwann noch einen anderen Blogbeitrag mit besseren Fotos, dann werde ich ihn hier verlinken bzw wurden eigentlich auch vor Ort Fotos gemacht - vielleicht bekommt man die auch noch irgendwie, ich werde mich schlau machen :)

Habt einen schönen Feiertag!

Carina

 

 

 

Die Gewerbeanmeldung...

... für Visagistik in Österreich

Nachdem ich in letzter Zeit oft Nachrichten mit Fragen zur Gewerbeanmeldung bekommen habe, dachte ich mir, dass ich einfach mal aus dem Nähkästchen plaudere... erm schreibe. Ich versuche nicht zu sehr zu schwafeln bzw ins Detail zu gehen ;) Bitte lyncht mich nicht, wenn die Infos nicht vollständig sind - ich bin keine Expertin.

Welche Art von Gewerbe ist die Visagistik?

Aaaalso - möchte man sich als VisagistIn/Make-up ArtistIn in Österreich selbstständig machen, so kann man nicht einfach zum Magistrat gehen und eine Firma gründen, denn es handelt sich um ein REGLEMENTIERTES Gewerbe. Die Visagistik ist ein Teilgewerbe der Kosmetik - Teilgewerbe deshalb, weil man als VisagistIn eben nur einen klitzekleinen Teil der Kosmetik ausübt, nämlich die DEKORATIVE Kosmetik. Um sich selbstständig machen zu dürfen, braucht man also nicht die gleichen Nachweise wie KosmetikerInnen (die ja eine Lehre von 3-3,5 Jahren durchlaufen).426195_352146841538943_420087587_n

Was braucht man also um sich als VisagistIn selbstständig machen zu dürfen?

Um ein Gewerbe anzumelden verlangt die MA 63 (Magistratsabteilung 63) eine individuelle Befähigung - ein "unabhängiges" Gutachten/einen Bescheid, worin belegt wird, dass man laut GutachterIn das Zeug dazu hat auf Menschen mit dem Pinsel los gelassen zu werden. Und falls ihr jetzt denkt, dass ihr das ohnehin in der Tasche habt, weil ihr eine Ausbildung zur diplomierten Visagistin/Make-up Artist in der Tasche habt, irrt ihr euch leider. Der schnellste und am Wenigsten Nervenaufreibene Weg ist der über eine Arbeitsprobe. Die Arbeitsprobe beinhaltet eine praktische Prüfung & Vorzeigen einer Fotomappe, die man bei der Landesinnung der Fußpfleger, Kosmetiker und Masseure ablegt. Die Prüfung kostet derzeit 350 €. Möchte man sich das ersparen, kann man auch versuchen die MA63 von seinem Können und seinen Fähigkeiten mithilfe einer schriftlichen Erklärung, Portfolio,... etc. zu überzeugen - obs funktioniert oder nicht kommt wohl immer auf den/die SachbearbeiterIn an.

Bei reglementierten Gewerben muss man außerdem betriebswirtschaftliche Kenntnisse vorweisen - entweder man hat das Glück und hat eine Ausbildung, die in diese Richtung geht (zb HAK, HBLA,...) oder man muss einen "Unternehmerführerschein" machen - dazu kann ich euch leider nicht sonderlich viel sagen, da ich mir das dank meiner Rechnungswesenmatura erspart habe.

Wie genau läuft das Prozedere bei der Gewerbeanmeldung ab?

1. Unterlagen (Zeugnisse, Dokumente,...) zur MA 63 bringen/mailen/faxen,...b7a6c07b52fd25c0565dad8ea024b5e5 2. MA 63 schickt euch die Info, dass ihr ein Gutachten braucht und führt zwei Optionen an: Gutachten selbst durch Sachverständigen besorgen (wie man so jemanden, der Gutachten für den Bereich der Visagistik schreiben darf, findet, weiß ich nicht - die MA63 übrigens auch nicht) oder eben die Arbeitsprobe bei der Innung 3. Info an die MA 63 wofür man sich entscheidet 4. man erhält eine Liste mit PrüferInnen der Innung - sucht sich jemanden aus und vereinbart einen Termin für die Arbeitsprobe

Und wenn ich die Befähigung nun endlich habe?

Wenn du dann den Zettel in den Händen hältst, der hochoffiziell schwarz auf weiß bestätigt, dass du befähigt bist, den Pinsel zu schwingen, kannst du zum Gründerservice der WKO oder in dein Bezirksamt gehen und das Gewerbe anmelden.

Was gibt es sonst noch Wissenswertes?

Hattest du bisher kein Gewerbe angemeldet, fällst du in das Neugründungsförderungsgesetz (NeuföG) - eine tolle Sache, die einem viel Geld/viele Gebühren bei der Gewerbeanmeldung erspart. Diese Förderungen bekommt man allerdings nur, wenn man an einem kostenlosen Gründerworkshop teilgenommen hat - einfach beim Gründerservice der WKO nach Terminen fragen und anmelden, das könnt ihr auch jetzt schon machen - bevor ihr das erste Mal eure Unterlagen zur MA 63 schickt (also vor Schritt 1 beim Punkt Prozedere weiter oben). Als NeugründerIn und noch dazu JungunternehmerIn bekommt man übrigens viele tolle Förderungen - von Unternehmensberatung bis hin zu Krediten mit angenehmen Zinssätzen - am besten informieren.

So das wars mal so ganz grob - etwas trocken das Thema, aber hoffentlich für manche unter euch hilfreich. Ich weiß, das ist ein riesengroßes Thema und oft scheint alles ein bisschen Ausweglos und verwirrend - wendet euch doch an das Gründerservice der WKO, die Leute dort sind wirklich supernett und hilfsbereit und ja... so verwirrend ist der Papier -und Ämterdschungel dann gar nicht mehr.

Viel Spaß und Erfolg beim Gründen! ;)

Carina

Und ich mache jetzt...

...die Ausbildung zum Make-up Artist, aber wo?

Diese Frage stellt sich wohl jeder, denn Make-up Artist/Visagistenausbildungen gibt es einige. Nachdem ich ab und an Anfragen bzgl Ausbildungststätten und der Wahl der "richtigen" Make-up Schule bekomme, dachte ich mir, dass ich einfach mal einen Post darüber verfasse. Ich möchte versuchen die Ausbildungsstätten, die es in Wien gibt hier zusammen zu  tragen. Nachdem ich die einzelnen Schulen nicht kenne, halte ich die Beschreibung stichwortartig und sachlich, also nicht auf eine Bewertung hoffen ;) Bestimmt vergesse ich einige - bitte einfach darauf hinweisen und ich ergänze sehr gerne ;)

Cambio Beautyacademy  Kursleiterinnen: Claudia Kriechbaumer, Dana Vuck, Marlies Pinsker, weitere Infos folgen

Make-up Schule Gianni Colores Kursleiter: Gianni Colores Ort: Singerstraße 1, 1010 Wien Kursform: Tageskurse (6 Wochen) oder Wochenendkurse (10 Wochen) Kurskosten: 2.990 € Kurskosten inkludieren Starter-Kit: nein benutzte Produkte: eigene Kosmetiklinie Gianni Colores Cosmetic

Karin van Vliet Kursleiterin: Karin van Vliet Ort: Köllnerhofgasse 2, 1010 Wien Kursform: Tageskurse (4 Wochen) oder Abendkurse (8 Wochen) Kurskosten: 2.880 € Kurskosten inkludieren Starter-Kit: nein benutzte Produkte: eigene Produktlinie

Maske-Wien Kursleiterin: Katharina Gräser Ort: MakeUp Pro Studio, Lerchenfelderstraße 11, 1070 Wien Kursform: Tageskurse / Wochenendkurse Kurskosten: 1.500 € Kurskosten inkludieren Starter-Kit: nein benutzte Produkte: Kryolan, Bernd Bauer, Paris Berlin

Headquarters Kursleiter: Sergej Benedetter Ort: Schleifmühlgasse 15, 1040 Wien Kursform: Tageskurse (16 Tage) Kurskosten: 3.984 € (inkl. Modelle und professionellem Abschlussshooting, MAC Basis Kit im Wert von 680 €) Kurskosten inkludieren Starter-Kit: ja benutzte Produkte: MAC Cosmeticts

Visagistenausbildung Azer Günes Kursleiter: Azer Günes Ort: Schottenring 24, 1010 Wien Kursform: Tageskurse (2 Wochen) Kurskosten: 2.700 € Kurskosten inkludieren Starter-Kit: nein benutzte Produkte: Clinique

Special Make-up und Nails Schule Kursleiterin: Gabriela Hajek-Renner Ort: Mitisgasse 25, 1140 Wien Kursform: Tageskurse (insgesamt ca 6 Monate bis zur Prüfung, 14 Wochen Intensivunterricht - danach freie Übungszeit, Prüfungsvorbereitung inkl. Erstellung einer Fotomappe) Kurskosten: 3.984 € (zzgl. 120 € Prüfungsgebühr) Kurskosten inkludieren Starter-Kit: nein benutzte Produkte: ?

Wifi Kursleiterin: Gabriele Grünwald Ort: Währinger Gürtel, 1180 Wien Kursform: Tageskurse und Abendkurse (12 Wochen) Kurskosten: 5.000 € (zzgl. 295 € Prüfungsgebühr) Kurskosten inkludieren Starter-Kit: nein benutzte Produkte: ?

 Deutsche Pop Akademie nachdem deren Homepage gerade spinnt, reiche ich die Infos nach ;)

Maria Romsy Kursleiterin: Maria Romsy Ort: Embelgasse 6-8, 1050 Wien Kursform: Tageskurse (12 Tage) und Wochenendkurse (6 Wochen) Kurskosten: 2. 650 € (Frühbucherpreis 2.400 €) Kurskosten inkludieren Starter-Kit: nein, aber: Buch "Make-up: Die neue Schule", Pinselset benutzte Produkte: ?

MUC Make Up College Kursleiterin: Karin Wagner Ort: Längenfeldgasse 27, 1120 Wien Kursform: ? Kurskosten: ? Kurskosten inkludieren Starter-Kit: ? benutzte Produkte: ?

Und wie entscheidet man sie jetzt für die Ausbildung?

Naja eine rezeptartige Lösung gibt es nicht, das ist klar. Ein ausschlaggebender Punkt ist auf jeden Fall das Thema Zeit, zumindestens war es bei mir so. Viele der Ausbildungen waren für mich uninteressant, weil ich es mir Job- und Studiumtechnisch nicht leisten hätte können einen Tageskurs zu besuchen, so konnte ich schon einige Ausbildungen ausfiltern - am liebsten wollte ich einen Wochenendkurs besuchen, weshalb ich mich dann letztlich auch für die Ausbildung bei Gianni Colores entschieden habe.

Ein weiterer Faktor, sind wir uns ganz ehrlich, ist Geld - die Kosten gehen bei den unterschiedlichen Ausbildungen recht weit auseinander, es gilt deshalb genau zu vergleichen . Und wie? Die meisten Schulen bieten die Möglichkeit schnuppern zu kommen bzw haben eigene Infotage. Es macht bestimmt Sinn, sich möglichst viele Schulen anzusehen, Fragen zur Inhaltsgesteltung usw zu stellen, den Kursablauf zu beobachten usw. Im Idealfall bemerkt man dann wo man sich wohl fühlt und sein Geld investieren möchte. In Ergänzung dazu, empfehle ich auf jeden Fall auch über facebook, Homepages, youtube o.ä VisagistInnen ausfindig zu machen und nachzufragen wo sie die Ausbildung gemacht haben und ob sie sie weiterempfehlen würden .

Wie auch immer man sich im Endeffekt entscheidet: Das Feld der Visagistik ist so breit, es gibt so viel zu lernen und ich wage zu behaupten, dass man sich, egal welche Ausbildung man gemacht hat, in der Praxis noch so viel mehr selbst aneignen muss. Vor allem auch in Bezug auf Haare, die in vielen Ausbildungen eher stiefmütterlich behandelt werden, muss man sich im Nachhinein oft noch einiges beibringen.

Ich sehe  schon, wie ich die nächsten Jahre damit verbringe,  unterschiedlichste Techniken zu probieren und auszutesten, Produkte toll zu finden und im gleichen Atemzug zu verabscheuen , an Hautstruktur, die mich, meine Produkte und mich nicht mag zu verzweifeln und mich plötzlich an einer magischen Lösung zu erfreuen... Ja, wie auch sonst im Leben, heißt es auch in der Visagistik: "man lernt nie aus"  - ich freue mich jedenfalls auf diesen Lernprozess und  meine Zukunft mit dem Pinsel in der Hand  ;)

Dir fällt ein Ausbildungsanbieter ein, der in der Liste fehlt? Dann schreib mir doch einfach!

Carina

Ich packe...

[pinit]

 ...in mein mein Makeup-Artist Kit...

Hier der erste Beitrag zu meiner Serie "Aller Anfang ist schwer".

Meinen Koffer zu befüllen hat mir schon ein wenig Sorge gekostet - die Materialien kosten einfach einiges und man weiß am Anfang natürlich nicht genau ob man ins Leere investiert. Einerseits weil sich Produkte als doch nicht so ganz hervorragend herausstellen, andererseits, weil man vielleicht weniger Aufträge einheimst als erhofft. Da heißts dann "no risk, no fun" - außerdem kann man für die ersten Shootings ja auch mit günstigeren Produkten aus dem Drogeriebereich arbeiten. Wenn man schon ein paar Aufträge gemacht hat und so beweisen kann, dass man als Make-up Artist arbeitet, kann man für 40 € eine MAC Procard beantragen - dann bekommt man (zumindestens bei MAC Countern in Wien) einen Nachlass von 40 %, das finde ich schon sehr beachtlich und eine wirklich feine Sache. Inglot bietet auch 20 % und verlangt dafür nur das Diplom, man muss hier auch keinen Mitgliedsbeitrag bezahlen.

Ich habe mir bisher keinen richtigen Make-up-Artist Koffer gekauft. Einerseits wollte ich das Geld erst mal in Produkte investieren und andererseits konnte ich mich nicht so recht entscheiden - schenkt man den Meinungen, die im Internet so herum geistern, Glauben, so scheint es ja auch recht viel Müll auf dem Markt zu geben. Naja - ich habe jetzt jedenfalls einen normalen Hartschalentrolley mit vier Rollen, den ich meinem lieben Mann entwendet habe, darin organisiere ich alles in Täschchen - bisher bin ich damit sehr zufrieden. Edit: Kurz nach Verfassen dieses Beitrages, hat mein Koffer den Geist aufgegeben. Hier ist mehr über meinen Nachfolger.

Ok- kommen wir zum Wesentlichen - so habe ich mir meinen Koffer aufgebaut:

Hautpflege

Ich habe mir für den Anfang ein Minipflegeset von Vichy gekauft - mit Feuchtigkeitspflege, Reinigungsmilch, Augenmake-up-Entferner, Augencreme. Da man ja nicht allzu viel davon braucht, ist das eine gute Möglichkeit für den Start, finde ich.

Foundation

Ein Punkt, vor dem mir ein wenig gegraut hat - ich dachte, dass ich so viel Geld in Foundations stecken müsste, weil man ja doch recht viele Töne braucht. Ich bin dann mal zu MAC gegangen und habe mich erkundigt was sie, ihrer Meinung nach, am häufigsten an Foundationtönen verkaufen - die Antwort war NC 20/25. Ich habe mich dann mal für die Face&Body in C1 und C3 entschieden - die kann man aufbauen, lassen sich mischen und sind mal ein ganz guter Start, wenngleich ein sehr kleiner :) Ich habe vor Shootings immer um Fotos der Models gebeten oder die Models sogar gefragt welchen Foundationton sie haben - gegebenenfalls habe ich dann halt vor dem Shooting noch nachgekauft. Mit dieser Taktik bin ich eigentlich ganz gut gefahren :)

Concealer/Corrector

Hier habe ich auf Zoeva zurück gegriffen - da gibt es eine feine Concealerpalette inkl. Correctorfarben zu einem echt passablen Preis von 16,95 € exkl. Versand. Mit den Farben lässt es sich für den Preis für den Anfang ganz gut arbeiten, die Concealer sind schon recht heftig und können die Partie unter den Augen unter Umständen austrocknen, so habe ich die Erfahrung gemacht - ich benutzte in den meisten Fällen da jetzt lieber leichtere Texturen. Für Rötungen und Ausgleichen von Hautunebenheiten ist die Palette von zoeva aber auf alle Fälle eine feine Sache. Da es sich um eine offene Palette handelt, benutze ich aus hygienischen Gründen immer eine Spachtel (von kryolan - gekauft bei Makeuppro in Wien).

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Puder

Ich hatte anfangs bloß das lose MAC prep & prime Puder in meinem Koffer und es hat ganz gute Dienste geleistet bzw tut es immer noch, dadurch, dass es transparent ist, passt es für jeden Hautton und verleiht, finde ich, wenn es mit Maß und Ziel benutzt wird, auch keinen Grauschleier - was andere transparente Puder ja sehr wohl tun.

Puderpinsel_Artikelbild

Rouge

Ach ich liebe Rouge (wollte ich an dieser Stelle mal gesagt haben) :) Ich habe mir die beiden Rougepaletten (Sun Power Palette und Fresh Pink Palette)  für jeweils 14,95 € - wieder - von zoeva gekauft und finde, dass diese recht viel abdecken, da sogar Farben, die zum konturieren genutzt werden können, enthalten sind. Gut auftragen lassen sie sich auch - aber Vorsicht: sie sind echt extrem gut pigmentiert!visagistin make up artist wien_-8

Lidschatten

Mein Glück war, dass ich kurz nach Abschluss meiner Ausbildung nach New York geflogen bin und dort einiges an Makeup kaufte - vor allem Lidschattenpaletten - besitzt man ein paar qualitativ hochwertige Paletten in unterschiedlichen Farbfamilien, kann man schon einiges hübsches zaubern. Ich habe mir beispielsweise einige Urban Decay Paletten zugelegt (Naked, Smoked, Mariposa), die teilweise auch schon mit Kajalstift, Pinsel und Lidschattenbase kommen - da hat man dann schon ein bisschen was zusammen.

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Eine Fun-Palette von zoeva habe ich mir auch zugelegt - 88 Lidschatten matte und perlige Lidschatten in einer Palette um 16,95 € - da kann man nicht viel falsch machen, dachte ich mir. Einige Lidschatten sind auch wirklich gut pigmentiert, großartig gut zu verblenden sind sie nicht, aber naja, was will man um den Preis. Ich benutze die Palette mittlerweile nur noch vereinzelt und sehr selten, aber für den Anfang wars eine ganz gute Investition.

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Großartig finde ich auch die Maybelline Color Tattoos - in den USA sind die bei cvs pharmacy, Duane Reede und wie sie alle heißen, teilweise spottbillig (so an die 3 € pro Tiegelchen). Ich konnte sogar ein paar Farben ergattern, die es hier in Österreich nicht gibt (glaube ich). Ich liebe sie - sie bieten eine großartige Basis für Puderlidschatten - verstärken die Farbe, verlängern den Halt und lassen sich super ausblenden - sind somit auch alleine tragbar.

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Pinsel

Ein wirklich großer Investitionspunkt. Pinsel sind einfach das Werkzeug, in das es sich zu investieren lohnt. Ich hatte schon recht viele Pinsel  von meinem Privatgebrauch - die ich über die Jahre hinweg angesammelt hatte. Das Resultat ist jetzt ein sehr bunt zusammen gewürfelter Inhalt meines Toolbelts - sieht zwar ein bisschen chaotisch aus, aber das stört mich nicht - ich bin ja auch nicht ganz so perfekt :) Ich besitze Pinsel mit einem Kaufpreis von etwa 1,50 € bis € 60 - also wirklich eine breite Spanne. Nicht alles was günstig ist, ist schlecht - gilt auch vice versa. Einer meiner Lieblingspinsel ist beispielsweise der Puderpinsel von BIPA - ein wirklich tolles Ding, finde ich - liegt gut in der Hand, verblendet schön, trägt Bronzer fleckenfrei auf. Sonst befinden sich in meinem Kit Pinsel von MAC, Sigma, Zoeva und sogar die essence Smokey eye Pinsel.

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Jetzt wo ich schon recht viele Pinsel besitze, bin ich verwöhnt und komme nur noch schwer mit wenig aus, aber ich konnte auch mal anders. Pinselarten, die man als Anfänger-VisagistIn besitzen sollte, sind, meiner Meinung nach:

- 1 Rougepinsel - 1 Puderpinsel - 1 Foundationpinsel - 1 Blendepinsel - 1 Eyelinerpinsel - 1 Paddlepinsel - 1 Concealerpinsel

Ein absolutes Must für mich ist außerdem mein Lieblingsmakeup-Schwamm, der Beauty Blender

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Lippenstifte

Da hatte ich auch schon einiges, bzw habe in den USA ein bisschen was gekauft. Ich finde, dass es im Drogeriebereich, vor allem von Catrice, sehr günstige, tolle Lippenstifte gibt, mit denen es sich sehr gut arbeiten lässt. Wichtig ist nur, dass man unterschiedliche Lippenstiftfarben besitzt, wie

- Rosatöne (pink, hell - dunkel) - Rottöne (hell - dunkel) - Nudetöne (beige - mauve/rose)

Ich habe mir meine Lippenstifte mittlerweile ich eine Palette "gedrückt" - das sieht zwar nicht so hübsch aus, aber es ist platztechnisch im Koffer echt ein Gewinn und ich finde es toll, alle meine Lippenstiftfarben auf einen Blick zu sehen - sonst tendiere ich dazu immer die gleichen zu benutzen :)

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Mehr hatte ich anfangs nicht mit (naja außer Mascaras und Kajalstifte :)), aber meine Ausstattung wächst und wächst... :) Was ich jetzt so alles in meinem Koffer mitführe, werde ich ein anderes Mal zeigen.

 Carina

 

Aller Anfang...

...ist schwer

In dieser Serie möchte ich nach und nach meinen Weg in die (nebenberufliche) Selbstständigkeit als Visagistin beschreiben. Ich weiß nicht, wie es euch so geht, aber ich selbst hole mir unglaublich viele Informationen aus dem Internet - zumindestens versuche ich das. Bezüglich Kitaufbau, rechtlichen Rahmenbedingungen zur Selbstständigkeit als Visagistin in Österreich, Informationen wie man an Aufträge kommt usw habe ich aber nur sehr wenig gefunden. Also ist diese Serie nun ein kleiner Schritt für mich, aber ein großer für die angehenden VisagistInnen/Makeup Artists da draußen.. oder so :D Vielleicht ist die eine oder andere Information ja ganz hilfreich..

Manche greifen sich jetzt vielleicht auf den Kopf und denken sich "Die spinnt ja - verrät ihre geheimsten Geheimnisse an ihre KonkurrentInnen weiter!" - nein, denn so sehe ich das nicht, jeder wird irgendwo unterkommen und stilistisch hinein passen - ich weiß, dass ich nicht für alles geeignet bin und es großartige KollegInnen gibt, die beispielsweise diese Bereiche abdecken. Und jetzt wird besonders kitschig:"Gemeinsam sind wir stark!" - warum alles für sich behalten? Da drinnen, in meinen Synapsen gespeichert, versauert doch alles nur :)

Die Serie besteht momentan aus den folgenden Beiträgen:

Starterkit für Make-up Artists - Die Wahl der Ausbildung zum Make-up Artist - Portfolioaufbau - Gewerbeanmeldung VisagistIn in Österreich

Also klickt euch durch... viel Spaß!

Carina

Foto: Markus Schneeberger